Das ZFF hat ein Auge auf mehr geworfen
Das Auge ist sein Markenzeichen, mehr Wirkung sein Ziel: Das Zurich Film Festival will Partnern mehr Performance, Erlebnisse, relevante Kontakte und Content bieten. Die Präsentation zur Vermarktung zeigt, auf welcher Zahlenbasis dieser Anspruch steht – und was das ZFF mit seiner Vision 2030 ins Auge fasst.
Das Auge im Logo des Zurich Film Festival passt zur Filmwelt: Es geht ums Sehen, um Bilder und um Geschichten, die in Erinnerung bleiben. Noch gehört das ZFF im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit vielleicht nicht ganz so selbstverständlich zur Stadtidentität wie die ehrwürdigen Zünfte am Sechseläuten oder die ausgelassene Street Parade. Doch genau das ist der langfristige Anspruch.

Mit der Vision 2030 formuliert das Festival den klaren Willen, zum wichtigsten kulturellen und gesellschaftlichen Anlass der Schweiz aufzusteigen. In der Vermarktung richtet sich der Blick zugleich auf die Möglichkeiten für Marken. Vier strategische Schwerpunkte geben dabei die Richtung vor: More Performance, More Experience, More Premium e More Content. Dahinter steht der Anspruch, die Aufmerksamkeit rund um Filme und Stars mit messbarer Wirkung, persönlichen Begegnungen und ganzjähriger Kommunikation zu verbinden.

140’000 Besuchende, 135 Filme und 46 Premieren
Die präsentierten Festivalzahlen umfassen 140’000 Besuchende, 135 Filme und 390 Vorführungen. Dazu kommen 46 Welt- oder Europapremieren sowie 500 Filmgäste. Den Kampagnenwert beziffert das ZFF auf 6,9 Millionen Franken. Das Festival bietet für Partner unterschiedliche Bühnen: Neben dem Green Carpet und den Awards gehören der Zurich Summit, ZFF Kids, ZFF Galas, Genuss Film und die ZFF Academy zum Angebot. Es reicht vom öffentlichen Festivalerlebnis über Branchenveranstaltungen bis zu Nachwuchsförderung und gastronomischen Formaten.
Die Marathon-Jagd nach den Film-Diamanten und das künstlerische Konzept
Dass dieser kommerzielle Höhenflug nie in seblosem Sponsoring versandet, verdankt das Festival seiner künstlerischen Leiterin Reta Guetg. Sie verantwortet die kuratorische Suche nach den Diamanten der Filmwelt – eine echte Herkulesaufgabe, bei der das Team pro Jahr sage und schreibe mehrere hundert bis zu über tausend Filme sichtet, bevor eine einzige Auswahl steht. Das ist ein absolutes Marathondensum aus Vorauswahl, jurieren und fieberhaftem Verhandeln in den wichtigen Hubs von Los Angeles bis Paris.
Dahinter steckt ein immenser Aufwand, den Guetg selbst beschreibt, wenn sie betont, dass dieser Job im Grunde nie aufhört und man sich von Los Angeles über Paris bis nach London auf die Suche nach den wichtigsten Film-Hubs macht. Schliesslich sichtet das gesamte Team einige tausend Filme pro Jahr, wobei auf den einzelnen Kurator je nach Bereich mehrere Hundert Werke entfallen. Dass dieses künstlerische Konzept auf einer feinen, doppelten Handschrift beruht, fasst Reta Guetg treffend zusammen: «Unsere Mission ist es, Upcoming Voices zu entdecken mit unseren Wettbewerben, und zugleich bringen wir die grossen Hollywood-Gäste nach Zürich, die über unseren Carpet laufen – aber auch der upcoming Filmmaker hat seinen famous moment auf dem Green Carpet."
Digitale Reichweite und wer die Marken erreichen
Con il titolo Storytelling around the world nennt das ZFF eine Social-Media-Reichweite während des Festivals von 5’487’041. Über sämtliche Kanäle hinweg weist die Präsentation 221’000 Follower aus, dazu 3,9 Millionen Websitebesuche. Weitere Kennzahlen sind 10’240 neue Kundinnen und Kunden sowie zahlreiche Pressevertretende.
Für die Vermarktung ist zudem die Zusammensetzung des Publikums relevant: 97 Prozent stammen aus der Schweiz, 3 Prozent aus Europa. Die Altersgruppen verteilen sich auf 6,2 Prozent (10–25 Jahre), 44,6 Prozent (26–45 Jahre), 32 Prozent (46–60 Jahre) und 17,2 Prozent (60+). Die Geschlechterverteilung liegt bei 62 Prozent Frauen, 37 Prozent Männern und 1 Prozent Other. Eine separate Aufschlüsselung unterscheidet 55 Prozent Kinobesuchende, 25 Prozent Industry, 15 Prozent Partner und 5 Prozent ZFF Academy.
Hospitality: 150 Events für 10’000 Gäste
Besonders konkret wird das Angebot für Unternehmen bei der Hospitality. Die Präsentation nennt 10’000 Gäste, 150 Hospitality-Events und 90 Flying Dinners, flankiert von 100 Filmvorführungen im Hospitality-Kontext, 133 Partnern und neun Locations. Filme schaffen den Anlass, Empfänge und Dinner den Raum für Gespräche.
Das Partnernetzwerk reicht von prominenten Schwergewichten wie UBS, Mercedes-Benz, NZZ und Sunrise über Mobimo, Glatt, Toblerone und Gisada bis hin zu SRG SSR, SRF, Globus, Freitag, Energy, blue Cinema, Arena Cinemas, Weischer, Blick, Faces, Teads und TikTok.
Viermal «More»: Was das ZFF ins Auge fasst
Um den Anforderungen moderner Markenführung gerecht zu werden und die ambitionierte Vision bis 2030 zu untermauern, hat das Festival seine strategische Ausrichtung gezielt geschärft. Diese vier Kernsäulen definieren das künftige Zusammenspiel von Marken, Machern und Publikum:
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More Performance: Rückt den messbaren Return on Investment, den Medienwert und die Passung zwischen Marke und Publikum ins Zentrum. Mehmet Inan betont hierzu im Audiomitschnitt unmissverständlich, dass der strategische Hebel vor allem in der harten Datenarbeit liegt: «Wir müssen mit Daten arbeiten, damit wir das besser verstehen, was wir hier machen und was wir in der Weiterentwicklung können.» Nur durch eine tiefe Analyse der digitalen Kanäle, des Bestboards und der Touchpoints lässt sich die Performance künftiger Engagements präzise steuern.
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More Experience: Steht für Live-Erlebnisse, Hospitality und emotionale Markenmomente, bei denen Festivalarchitektur, Markenflächen und physische Begegnungen im Festivalumfeld nahtlos verschmelzen. Ob bei den rund 150 Hospitality-Events, den Flying Dinners in der Bar oder den massgeschneiderten Präsentationen von langjährigen Partnern wie Mercedes-Benz: Hier wird die Marke physisch erlebbar und generiert genau jene emotionalen Anker, die im modernen Sponsoring den Unterschied machen.
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More Premium: Formuliert den klaren Grundsatz Audience quality over audience size. Für das ZFF bedeutet dies, dass die qualitative Relevanz und Kaufkraft der erreichten Kontakte – von der exklusiven Networking-Plattform am Zurich Summit bis zu den hochkarätigen Premieren – stets Vorrang vor der reinen Quantität der Follower oder Besuchenden hat.
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More Content: Richtet den Blick auf ganzjährige Geschichten, kontinuierliche Interviews und digitale Reichweite. Da der Kommunikationszeitraum rund um das Festival längst Monate umfasst, sollen exklusive Einblicke hinter die Kulissen und die Porträts von Filmschaffenden über Social-Media-Kanäle wie TikTok Live das ganze Jahr über bespielt werden, um die Verbindung zum Publikum und zu den Partnern permanent aufrechtzuerhalten.
Magische Momente und neue Räume
Dass sich diese Mischung aus feinem Gespür und glamouröser Inszenierung auszahlt, bewies auch die glanzvolle Award-Night im Opernhaus Zürich. Die begehrten Goldenen Augen und je 25’000 Franken Preisgeld gingen an Pierre le Galls feinfühliges Werk FLESH AND FUEL (Spielfilm) sowie an Pete Mullers eindringliches US-Drama BUCKS HARBOR (Dokumentarfilm).
Con il titolo Innovations zeigt die Präsentation zudem Visualisierungen neuer Festivalangebote wie Lounge-Flächen und ein gläsernes ZFF Studio für Interviews und Content-Produktion. So führt die Präsentation vom Auge im Logo zu einem erweiterten Blick auf die Vermarktung: Stars und Filme sorgen für Aufmerksamkeit, Hospitality schafft Begegnungen und Content trägt Geschichten weiter.
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