Ecco come i GV diventano punti salienti

GENERALVERSAMMLUNGEN Pius Silder, Senior Partner bei McKinivan, verrät MK im Interview, was Generalversammlungen ausmachen und wie diese erfolgreich umgesetzt werden.MK Herr Sidler, was macht eine gute GV aus?Pius Sidler Für die Menschen auf und hinter der Bühne steht sicherlich der reibungslose Ablauf im Vordergrund. Für die Aktionäre das gute Erlebnis, wobei die Verpflegung da eine wichtige Rolle spielt. Themen sind auch wichtig: Wenn die «Shareholder Journey» interessant war, war es eine gute GV.MK Wie wichtig sind dabei Emotionen?Sidler Ich denke, die Aktionäre kommen mit Ausnahme von kontroversen Situationen nicht wegen Emotionen an eine GV. Aber Emotionen sind ein wichtiges Werkzeug, um entlang einer GV Akzente zu setzen, die Aktionäre zu Botschaften zu locken und Botschaften zu verstärken.MK Welche Fehler sollten unbedingt vermieden werden?Sidler Lange Wartezeiten. Das Management bei Unsicherheiten unschlüssig darzustellen. Fehler im Ablauf. Technische Mängel. Und zu wenig Wienerli. MK Macht es bei der Umsetzung einen Unterschied, ob die GV von grossem öffentlichem Interesse ist oder nicht?Sidler Ja, denn ein grosses öffentliches Interesse bedeutend mehr Votanten, mehr Medienaufmerksamkeit und ein höheres Energieniveau.MK Wie kann ein Unternehmen seine GV für ein positives Bild gegen aussen nutzen?Sidler Die Aktionäre ernst nehmen. Neben der sachlichen auch eine emotionalisierendere Kommunikation verwenden. Eben nicht nur den Kopf, sondern auch die Herzen der Aktionäre ansprechen und so gewinnen. Das Gesamterlebnis des GV-Besuchs durchdenken.MK Welche Arten von GVs sind besonders schwierig umzusetzen?Sidler Versammlungen, in denen das Unternehmen aus der Defensive heraus argumentieren muss. Da gilt es, jede Massnahme doppelt und dreifach zu überlegen. Man will keine unnötigen Angriffsflächen bieten.
Pius-Sidler
Pius Silder betreut Generalversammlungen zahlreicher Börsenschwergewichte und Kantonalbanken. INTERVIEW: DENISE WEISFLOG

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