Fabian Duss übernimmt Geschäftsführung von Maag Music & Arts

Fabian Duss übernimmt die Geschäftsführung von Maag Music & Arts. Er folgt auf Philipp Musshafen, der das Unternehmen nach acht Jahren verlässt. Tagungen&Events hat sich mit dem Geschäftsführer unterhalten und erfahren, was der Frische Max, Frau Gerolds Garten, die Halle 622 und die Maag Halle gemeinsam haben und dass er als Geschäftsführer gut tanzen können muss.

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Fabian Duss war zuvor als stellvertretender Direktor im Hotel Schweizerhof in Zürich tätig und hat einen Hotelfachschul-Abschluss sowie einen Executive MBA erlangt.

 

Tagungen&Events: Was hat Sie gereizt, von der Hotellerie in die Veranstaltungsbranche zu wechseln?

Fabian Duss: Mein täglicher Ansporn im Berufsleben ist es, Menschen zufrieden oder sogar glücklich zu machen. In einer Zeit von vielen «Bad News» und grossen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen kommt dies oft zu kurz. Ich habe es an der Hotellerie immer geliebt, dass man Menschen für einen Moment ihren Alltag vergessen lassen und sie verwöhnen kann. Dies kann ich als Teil der MAAG jetzt auf etwas andere Art und Weise, aber nicht weniger stark, leben.

 

Das Portfolio ist vielfältig.

Das genau macht die Maag aus. Wir haben zum einen die beiden Event-Locations – die Maag Halle bei der Hardbrücke und die Halle 622 in Oerlikon –, die beide super zentral, nur eine Minute vom Bahnhof, gelegen sind.

 

Was sind die Vorzüge dieser Locations?

Die Hallen bestechen durch ihre Multifunktionalität – von einem kleinen Anlass für 50 Personen über die GV einer Grossbank bis hin zu einem Rock-Konzert für 3500 Personen ist alles möglich – und zwar immer in Topqualität. Weiter sind wir im Veranstaltungsbereich tätig. Wir haben eigene Shows, organisieren und veranstalten Konzerte, hosten Messen und Ausstellungen.

Im Moment ist die Tonhalle Zürich mit ihrem Konzertsaal bei uns eingemietet, deren Gäste wir mit grosser Freude empfangen und kulinarisch verwöhnen.

 

Und in der Kulinarik mischen Sie auch mit?

Genau (lacht). Wir führen diverse Gastronomie-Outlets. Unser neuster Wurf ist das trendige Sommerkonzept «Zum Frischen Max» beim Bahnhof Oerlikon. Und wir sind Teilhaber von «Frau Gerolds Garten». Durch diese Vielfalt ergeben sich unzählige Synergien.

Es gibt in der Schweiz kein vergleichbares Unternehmen in dieser Grösse, welches in ähnlichem Rahmen gleichzeitig Veranstalter, Gastronom und Location-Betreiber ist.

 

Worauf sind Sie besonders stolz?

Das ist das lässige, junge und motivierte Team, welches die Maag zu dem macht, was sie ist. Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit diesen tollen, kreativen Köpfen.

 

Wie würden Sie Ihre Arbeit beschreiben?

Sehr abwechslungsreich und spannend. Die Kunst ist es, auf diversen Bühnen gleichzeitig zu tanzen und den Überblick zu behalten. Es ist keine One-Man-Show, sondern Teamwork. Und dafür braucht es eine dynamische und eingespielte Mannschaft, welche das Tagesgeschäft beherrscht. Meine Aufgabe als Geschäftsführer ist es, diese Mannschaft zu unterstützen, zu coachen und mit ihnen zusammen unsere Geschäftsfelder weiterzuentwickeln.

 

Was ist das Interessanteste an Ihrem Job?

Jeden Tag haben wir von der Maag mit vielen unterschiedlichen Menschen verschiedener Kulturen, Firmen und Sparten zu tun. Ich schätze es sehr, mit Leuten aus Kunst, Kultur, Politik etc. in engem Austausch zu sein. Von diesem Netzwerk, aber auch von unseren Mitarbeitenden profitiere ich sehr und lerne jeden Tag dazu.

 

Interview: Anna Kohler

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