Rettungsring Radiotele

Vermarkter The Cover Media spannt per 1. April mit Radiotele zusammen. Spätere Fusion ist nicht ausgeschlossen.Die Zusammenarbeit mit Radiotele war sozusagen der Rettungsring.

Vermarkter The Cover Media spannt per 1. April mit Radiotele zusammen. Spätere Fusion ist nicht ausgeschlossen.Die Zusammenarbeit mit Radiotele war sozusagen der Rettungsring.Vermarkter The Cover Media spannt per 1. April mit Radiotele zusammen. Spätere Fusion ist nicht ausgeschlossen.Die Zusammenarbeit mit Radiotele war sozusagen der Rettungsring. Denn die Radio- und TV-Vermarkterin The Cover Media (CM) hat schwierige Zeiten hinter sich. Zugesetzt hat ihr zwar auch die Werbemarktkrise, bedrohlich eng wurde es aber «auf Grund interner Probleme, zu schnellen Wachstums und des Eintritts von IP Multimedia (Schweiz) in die nationale Radiovermarktung vor rund drei Jahren», erklärt Hans-Ueli Zürcher, VR-Präsident von CM.
Von 12 auf 5 Personen abgebautDie existenzbedrohende Krise zeigt sich auch anhand des Personalbestandes. Im Frühjahr 2003 beschäftigte CM mit Hauptsitz in Basel und einer Zweigstelle in Zürich noch 12 Personen. Seither ist die Belegschaft auf fünf Personen zusammengeschrumpft, drei in der Radio- und TV-Vermarktung und zwei in der Produktion. «Wir mussten uns konsequent aufs Kerngeschäft konzentrieren und unrentable Bereiche eliminieren», so Zürcher.
Die per 1. April vereinbarte Zusammenarbeit zwischen CM und Radiotele erfolgt auf vertraglicher Basis. In erster Linie geht es um die Nutzung von Synergien. So wird der CM-Standort Zürich nur noch als Adresse existieren. «Wir behalten auch unsere Zürcher Kunden, die Buchungen laufen jetzt aber via Radiotele», erläutert Zürcher die Organisation.
Radiotele-Chef Bruno Oetterli sieht die Zusammenarbeit auch unter einem marktpolitischen Aspekt: «Wir wollen, dass The Cover Media weiter existiert, denn es schadet der Gattung Radio, wenn es immer weniger Vermarkter gibt.» Eine Fusion sei im Moment kein Thema, sagen sowohl Zürcher wie Oetterli. Ob das aber so bleibt, lassen beide offen.
Daniel Schifferle

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