Neues Berner Online-Magazin steht am Start
Am Freitagnachmittag ist das neue Online-Magazin Journal B mit seinen ersten Artikeln aufs Netz gegangen. Unter den Rubriken Politik, Kultur und Alltag will die Redaktion täglich neue Beiträge aus der Stadt und der Region Bern im Internet aufschalten.
Journal B sei ein reines Online-Medium, das die Geschichten abseits oder hinter
den News zeigen wolle, teilten die Macher am Freitagmorgen mit. Vorgesehen sind unter anderem auch Gastkolumnen, Audio- und Videobeiträge. Die fünfköpfige Redaktion wählt die Themen nach subjektiven Gesichtspunkten aus. Die Geschichten sollen aber einen Bezug zum Raum Bern haben und die Interessen der Online-Gemeinde berücksichtigen.Das B im Namen stehe für Bern, aber auch für B-Seite, also Hintergründe, sagte Chefredaktor Beat Kohler, vor den Medien. Tagesaktuelle Nachrichten seien bei Journal B zwar nicht ausgeschlossen, aber sicher kein Schwerpunkt.
Der Start von Journal B ist dank substanziellen Zuwendungen von verschiedenen Stiftungen bis Ende 2014 gesichert. Die weitere Finanzierung soll hauptsächlich durch die Mitgliederbeiträge des Vereins Berner Onlinemedien sichergestellt werden, der Träger des Magazins ist. Dazu sollen auch Werbeeinnahmen und Spenden kommen. Dem Vorstand des Trägervereins gehören unter anderem SP-Stadtrat Thomas Göttin sowie der ehemalige Stadtrat Urs Frieden (Grüne) an. Im Initiativkomitee machen zahlreiche Kulturschaffende sowie Exponenten aus dem links-grünen Lager mit.
Parteipolitisch seien die Journalisten aber ungebunden und keiner bestimmten Weltanschauung verpflichtet, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Magazin will nach eigenen Angaben zur Meinungsvielfalt in der Bundesstadt beitragen. Chefredaktor ist Beat Kohler, der bisher für die Jungfrau Zeitung im Berner Oberland tätig war. (sda)
Apps with Love
Apps with love hat das Online- Magazin mitgeprägt. Ziel war ein innovatives Onlinemedium, dem in Design, Funktionalität und Bedienbarkeit nichts nachsteht, so das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag. Journal B soll sich durch Eigenständigkeit und einprägsame grafische Elemente abheben, eine wiedererkennbare Marke werden. Für die User Experience stand am Anfang des Projektes die Analyse des Leseverhaltens bei einer klassischen Zeitung. Dieses hat Apps with Love in ein Layout übertragen, das speziell für die unterschiedliche Darstellung auf Smartphones, Tablets und Desktops optimiert ist.
Für das Layoutkonzept und die Gestaltung arbeitet das Jungunternehmen eng mit den Gestaltern Alice Kuhn und Manu Schibli von Malice Berlin zusammen. Ihr Team hat Erfahrung bei der Gestaltung von Magazinen und Zeitungen für Print, sowie für Onlinemedien.
