LZ-Medien mit weniger Umsatz und Gewinn

Die Mediengruppe LZ Medien hat im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang um 4,4 Prozent auf 157,9 Millionen Franken hinnehmen müssen. Der operative Gewinn sank gegenüber dem Vorjahr um 8,2 Prozent auf 12,5 Millionen Franken.

Die instabile Wirtschaftslage und die Verunsicherung am Markt hätten 2012 vor allem Werbemarkt- und Druckerträge zurückgehen lassen, teilte LZ Medien am Freitag mit. Trotzdem konnte der Konzerngewinn um acht Prozent auf 11,5 Millionen Franken gesteigert werden. Grund sei ein gutes Finanzergebnis. Auf den strategischen Wertschriftenanlagen hätten dank gutem Verlauf an den Kapitalmärkten Wertsteigerungen erzielt werden können.

Die Erträge aus Inseraten brachen gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent ein und betrugen 59,2 Millionen Franken. Auch im Lesermarkt nahm die LZ-Gruppe 3,3 Prozent weniger Geld ein, nämlich 39,7 Millionen Franken. Die Leserzahlen seien stabil, zurückgegangen seien jedoch die Zeitungsauflagen, teilt das Unternehmen weiter mit.

Ein verschärfter Wettbewerb sowie Restrukturierungsmassnahmen hätten die Erträge im Druckgeschäft gedrückt. Der Druckumsatz betrug 2012 34,9 Millionen Franken. Das sind 9,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Merklich gesteigert werden konnten hingegen die übrigen Erträge, und zwar um 17,4 Prozent auf 24,1 Millionen Franken. Grund sei vor allem eine Akquisition im Kalendergeschäft. Das Unternehmen reduzierte den Betriebsaufwand um 6,1 auf 145,3 Millionen Franken. Es seien gruppenweite Sparmassnahmen und Restrukturierungen umgesetzt worden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die LZ Mediengruppe gibt die Neue Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben für die Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug heraus. Zur Mediengruppe gehören auch die Tochtergesellschaften Radio Pilatus und Tele 1. Die Gruppe beschäftige Ende 2012 524 Mitarbeitende. Im Vorjahr waren es 555. (SDA)
 

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