DJ Radio hat keine Angst vor Konzessions-Beschwerde

Anfang Jahr hatte Giuseppe Scaglione von Radio 105 Beschwerde gegen die Konzessionierung des Jugendsenders DJ Radio eingereicht.

Anfang Jahr hatte Giuseppe Scaglione von
Radio 105 Beschwerde gegen die Konzessionierung von DJ Radio als neuer
Zürcher Jugendsender eingereicht. Die Initianten von DJ Radio machen
sich
aber keine Sorgen deswegen, wie die Aargauer Zeitung (AZ) berichtet.
Sie
rechnen damit, dass sie im kommenden Februar starten können. Geplant
war der Beginn allerdings schon diesen Herbst, konnte aber wegen der
Einsprache gegen die Konzession nicht realisiert werden. Scaglione baut
seine Beschwerde darauf auf, dass der konzessionierte Sender kein
Jugendradio, sondern ein Spartenprogramm sei. Ausserdem habe DJ Radio
die Finanzierung über die ganze Konzessionsdauer nicht glaubwürdig
nachweisen können, was eine gesetzliche Voraussetzung ist. Oliver
Flückiger, Marketingleiter von DJ Radio, lässt diesen Einwand nicht
gelten: «Die Beschwerde ist für uns kein ernst zu nehmendes Problem»,
wird er in der AZ zitiert. Der Programmchef der geplanten Station,
André Schibli, vermutet hinter der Beschwerde Taktik, um den Start zu
verzögern. DJ Radio sei keineswegs ein Spartenprogramm, sondern werde
abseits vom Mainstream ein breites Spektrum an Musik spielen. Bis zum
geplanten Sendestart werden nun die Fixkosten möglichst tief gehalten.
Die Vorbereitungen laufen aber dennoch auf Hochtouren, Castings für die
Moderation wurden beispielsweise im  August abgehalten.
Anscheinend gibt es Grund zur Zuversicht. Flückiger sagte gegenüber der
AZ auf die Frage, ob Zusicherungen vom Bundesamt für Justiz oder dem
Bakom bestünden: «Wir hängen keineswegs in der Luft. Mehr kann ich zum
jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.»

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