WoZ auf Sammeltour
Presse Aus ihrer Not macht die WochenZeitung (WoZ) eine Tugend: Sie serialisiert ihre «dramatische finanzielle Schräglage» unter dem Titel «Gebt uns Geld!».
Presse Aus ihrer Not macht die WochenZeitung (WoZ) eine Tugend: Sie serialisiert ihre «dramatische finanzielle Schräglage» unter dem Titel «Gebt uns Geld!».Letzte Woche der Hilferuf, diesen Mittwoch der Hoffnungsschimmer. Für die nächste Ausgabe verspricht die WoZ endlich die nackten Zahlen zum Fehlbetrag. Apropos Zahlen: Der Hilferuf hat sich bereits ausgezahlt. Leserinnen und Leser haben schon 28000 Franken an Spenden einbezahlt. Neben dem Publikum hofft die WoZ auch auf Unterstützung bei den Grossinserenten. Denn nicht sie sind es, welche die Zeitung in die Krise gestürzt haben. Schuld ist neben hohen Relaunchkosten der Rückgang im traditionellen Rubriken- und Kleinanzeigengeschäft.
Grossinserenten bescherten der WoZ 2004 Einnahmen von 130000 Franken, 40000 weniger als im Vorjahr, als die Migros die grösste kommerzielle Kampagne in der Geschichte der WoZ geschaltet hatte. Es sind aber auch 50000 mehr als 2002, als sich das Meinungsblatt erstmals im grossen Stil um Grossinserenten bemühte. Die Zahl der Unternehmen, die in der WoZ Werbung schalteten, war 2004 grösser als je zuvor.
(sm)
Grossinserenten bescherten der WoZ 2004 Einnahmen von 130000 Franken, 40000 weniger als im Vorjahr, als die Migros die grösste kommerzielle Kampagne in der Geschichte der WoZ geschaltet hatte. Es sind aber auch 50000 mehr als 2002, als sich das Meinungsblatt erstmals im grossen Stil um Grossinserenten bemühte. Die Zahl der Unternehmen, die in der WoZ Werbung schalteten, war 2004 grösser als je zuvor.
(sm)
