Wasser bis zum Hals

Der Meyer Druck AG steht das Wasser bis zum Hals.

Der Meyer Druck AG steht das Wasser bis zum Hals.Der Meyer Druck AG steht das . «Wir haben mit Kunden und Lieferanten Verträge abgeschlossen, damit diese weder Aufträge noch Lieferungen zurückziehen», umschreibt Stefan Wenkebach die ungemütliche Situation. Er hatte die Druckerei bereits am 23. Mai für einen symbolischen Franken übernommen.Eine Woche später erhielten
30 von 80 Mitarbeitenden die Kündigung. Kurz darauf kam neues Ungemach von der Pensionskasse: Die kantonalen Behörden setzten den Stiftungsrat ab. Es wird vermutet, dass Liquiditätsengpässe zu Unregelmässigkeiten geführt haben könnten.
Der Frage, wann Meyer Druck schwarze Zahlen schreibe, weicht Wenkebach aus. «In 2 bis 3 Wochen oder in 2 bis 3 Jahren», sagte er der WerbeWoche und verwies auf die Marktlage. Allerdings ist die Marktposition von Meyer Druck AG alles andere als komfortabel. Der Druckereibetrieb ist ausgerechnet in der aussterbenden Gattung Tiefdruck die Nummer zwei in der Schweiz. (dse)

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