Tom Waits klagt gegen Opel und McCann Erickson
Wegen mehrerer Werbespots hat der Sänger Tom Waits in Deutschland Zivilklage gegen den Autohersteller Opel und dessen Werbeagentur McCann Erickson eingereicht.
Der Sänger und Songwriter Tom Waits hat in
Deutschland Zivilklage gegen den Autohersteller Adam Opel AG und dessen
Werbeagentur McCann Erickson eingereicht, wie der Rechtsanwalt des
Stars in einer Mitteilung bekannt gab. Das Unternehmen hatte mehrere Werbespots eingesetzt, deren akustische Untermalung
ausschließlich aus einer Gesangsstimme besteht, die der des Musikers
zum Verwechseln ähnelt. Waits, der für die grundsätzliche Ablehnung
jeder werblichen Nutzung seiner Musik bekannt ist, war mehrfach für die
Kampagne angefragt worden und hatte abgelehnt. In der Klageschrift der
in Berlin ansässigen Anwaltskanzlei Spieß & Schumacher wird
ausgeführt, dass die Beklagten daraufhin kurzerhand einen
Stimmenimitator engagiert hätten. Bereits im April dieses Jahres hatte
sich Waits in einer Presseerklärung an seine Fans gewandt, von denen
viele das Stimmdouble mit dem Original verwechselt hatten und bei denen
Verwirrung herrschte. Opels Muttergesellschaft General Motors reagierte
daraufhin mit einer Presseerklärung, in der es unter anderem hiess, man
habe überhaupt nie an Waits gedacht oder gar beabsichtigt, seine Stimme
zu benutzen. Die in Deutschland produzierten Werbespots wurden um die
Jahreswende in Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen ausgestrahlt.
Deutschland Zivilklage gegen den Autohersteller Adam Opel AG und dessen
Werbeagentur McCann Erickson eingereicht, wie der Rechtsanwalt des
Stars in einer Mitteilung bekannt gab. Das Unternehmen hatte mehrere Werbespots eingesetzt, deren akustische Untermalung
ausschließlich aus einer Gesangsstimme besteht, die der des Musikers
zum Verwechseln ähnelt. Waits, der für die grundsätzliche Ablehnung
jeder werblichen Nutzung seiner Musik bekannt ist, war mehrfach für die
Kampagne angefragt worden und hatte abgelehnt. In der Klageschrift der
in Berlin ansässigen Anwaltskanzlei Spieß & Schumacher wird
ausgeführt, dass die Beklagten daraufhin kurzerhand einen
Stimmenimitator engagiert hätten. Bereits im April dieses Jahres hatte
sich Waits in einer Presseerklärung an seine Fans gewandt, von denen
viele das Stimmdouble mit dem Original verwechselt hatten und bei denen
Verwirrung herrschte. Opels Muttergesellschaft General Motors reagierte
daraufhin mit einer Presseerklärung, in der es unter anderem hiess, man
habe überhaupt nie an Waits gedacht oder gar beabsichtigt, seine Stimme
zu benutzen. Die in Deutschland produzierten Werbespots wurden um die
Jahreswende in Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen ausgestrahlt.
