Suisa-Gebühren für TV-Spots bleiben umstritten
SRG hält an der Abgeltung durch Werbeagenturen fest
SRG hält an der Abgeltung durch Werbeagenturen festDie Suisa-Entschädigungen für die Ausstrahlung von Werbespots muss nur noch die SRG bezahlen», triumphiert der Verband Schweizer Werbeauftraggeber (SWA). Als Tarifpartner der Rechteverwerterin Suisa gilt laut einem Entscheid der Schiedskommission nur, wer die urheberrechtliche Handlung «Senden» vornimmt. Der Sendetarif W wird den Werbetreibenden nicht mehr verrechnet, nur der Aufnahmetarif VN bleibt.Der SWA stellt in einer Medienmitteilung deshalb die Preispolitik der Werbezeitvermarkterin Publisuisse in Frage. Da die Suisa-Gebühren in Zukunft aus dem SRG-Budget bestritten würden, sei eine Tariferhöhung von durchschnittlich 1,5 Prozent «an sich nicht gerechtfertigt, da in diesem Aufschlag vorsorglich die Kosten des Tarifes W eingerechnet wurden».
Dem widerspricht Othmar Stadelmann, Leiter Finanzen und Betrieb der Publisuisse. Für die neuen Tarife habe man das ganze Pricing überprüft. Suisa-Gebühren seien nur ein Kostenfaktor von vielen und nicht relevant für das Ergebnis. Klar sei, dass die SRG Kosten für TV-Spots nicht mit Konzessionsgeldern bezahlen könne, sondern an Publisuisse weiterreichen müsse. (sm)
Dem widerspricht Othmar Stadelmann, Leiter Finanzen und Betrieb der Publisuisse. Für die neuen Tarife habe man das ganze Pricing überprüft. Suisa-Gebühren seien nur ein Kostenfaktor von vielen und nicht relevant für das Ergebnis. Klar sei, dass die SRG Kosten für TV-Spots nicht mit Konzessionsgeldern bezahlen könne, sondern an Publisuisse weiterreichen müsse. (sm)
