Scubasex

Aufgefallen Hatten hier die Swatch-Kreativen alle Rädchen im Werk? Was bitte hat Sex mit der Billigtickermarke zu tun?

Uhren Hatten hier die Swatch-Kreativen alle Rädchen im Werk? Was bitte hat Sex mit der Billigtickermarke zu tun?Sachte, sachte! Vielleicht ist es ja so, dass im Aids-Zeitalter auch Uhrwerbung auf die verdrängten Risiken von ungeschütztem Beischlaf hinweisen darf. Schliesslich wissen wir spätestens dank Oliviero Toscanis Strickwarenkampagnen, dass Mafia und Krieg ähnlich blutrünstig sind, dass die Herzgefässe aller Rassen gleich verkalkt aussehen und dass Aids ebenso tödlich sein kann wie eine US-Todeszelle. Vor allem haben wir gelernt, dass in der originellen Branche alles mit allem zusammenhängt – irgendwie. Irgendwie hing selbst der Abgang des Werbechefs beim Textilgiganten mit den von ihm verursachten Imageproblemen zusammen. Aber damit wollen wir den Bieler Werbern keine ähnliche Zukunft prophezeien. Wer sind wir denn schon?Immerhin haben wir den ursächlichen Zusammenhang zwischen Safe Sex und Zeitmesser in weniger als 57 Sekunden entdeckt: 1. positioniert sich Swatch als «surprising», was 2. ein Begriff ist, der ebenso dehnbar ist wie ein Taucheranzug, weshalb 3. der CD um 8:23 Uhr auf die Idee kam, dass er mit Scuba-safer-Sex mehr Scubas verkaufen kann. Ob er wohl den gleichen Kurs an der Zürcher Hochschule für Gestaltung besucht hat wie Toscani in den Sechzigerjahren?
(la)

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