Salamitaktische Redimensionierung

Lokalpresse Die Zuger Presse muss den Gürtel (noch) enger schnallen.

Lokalpresse Die Zuger Presse muss den Gürtel (noch) enger schnallen.Wie die Werbewoche aus gut unterrichteter Quelle weiss, will der Hauptaktionär der Zuger Presse, Landis&Gyr-Erbe Daniel Brunner, seine Defizitgarantie von jährlich bislang vier Millionen Franken im Jahr 2005 mindestens halbieren. Dem Verwaltungsratspräsidenten des ambitionierten Lokalblatts, Adrian Bauder, ist davon auf Anfrage zwar «nichts bekannt». Er räumt aber dennoch ein, dass Kostensenkungen derzeit oberste Priorität in Zug haben.Neben dem Verzicht auf einen Ersatz von bislang sechs so genannt «natürlichen Abgängen» in Redaktion und Produktion bedeutet dies auch eine «sorgfältige Evaluation der Miet- und Betriebskosten». Dem Vernehmen nach geht es dabei um einen etwaigen Umzug aufs Land sowie den Wechsel auf ein billigeres und funktionaleres Redaktionssystem. «Definitiv nicht zur Disposition», so Bauder, steht hingegen die vergangenen Mai erst von zwei- auf dreimal wöchentlich erhöhte Erscheinungsweise der Zuger Presse.
(oc)

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