Rekordjahr im Museum für Kommunikation
Mit 128’491 empfängt das Museum für Kommunikation 2023 so viele Besuchende wie noch nie. Zum Rekordjahr beigetragen hat auch die neu eröffnete Ausstellung NICHTS, die auf grosses Interesse stösst.
Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 empfängt das Museum für Kommunikation insgesamt 128`491 Besuchende. Das gab es noch nie in der 116-jährigen Geschichte des Museums. Das bisherige Rekordjahr war mit rund 116’000 Besuchen 2019. Noch vor 25 Jahren besuchten lediglich 35’000 Menschen das Museum. Seither hat sich das Haus stark verändert und überrascht immer wieder mit neuen Ideen.
Zum Erfolg beigetragen hat die im November eröffnete Ausstellung NICHTS, zu sehen noch bis am 21. Juli 2024. Das ungewohnte Thema lockt viele Neugierige an. In den ersten Wochen haben sich bereits über 14’000 Besuchende auf das Abenteuer einer Reise ins Nichts eingelassen. Sehr erfolgreich war zuvor auch Planetopia – Raum für Weltwandel. Die Ausstellung zu den ökologischen Krisen lief bis im Sommer 2023.
Direktorin Jacqueline Strauss freut sich: «Dieses Ergebnis bestätigt unsere Arbeit. Wir sind ein Museum mit einer engagierten Haltung – zum Beispiel für Innovationen, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Diversität. Das spüren die Besuchenden. Und es gefällt ihnen offensichtlich! Angesichts der starken Konkurrenz im Freizeitmarkt ist es keine Selbstverständlichkeit, dass wir nochmals mehr Besuchende anziehen konnten.» Sie sieht es auch als gute Ausgangslage für das Museumsquartier Bern, das auf starke Einzelspieler angewiesen ist.
Das Museum für Kommunikation bietet eine schweizweit einzigartige Begegnung mit der Welt der Kommunikation. Für seine interaktiven Ausstellungen wurde es 2019 mit dem renommierten Museumspreis des Europarates ausgezeichnet – als erst drittes Museum der Schweiz. Gegründet wurde das Haus 1907, 2022 waren 100’000 Besuchende zu Gast. Das Museum für Kommunikation ist Teil des zukunftsweisenden Projektes Museumsquartier Bern. Dabei rücken elf Institutionen im Berner Kirchenfeldquartier zusammen und entwickeln einen neuen Stadt- und Erlebnisraum.

