Radio 105 will in Zürich in die Luft gehen
Radio-105-Chef Giuseppe Scaglione lässt nicht locker in Sachen UKW-Frequenzen für sein Radio.
Radio-105-Chef Giuseppe Scaglione lässt nicht locker in Sachen UKW-Frequenzen für sein Radio.Nachdem Unterschriftensammlungen und andere Aktionen nichts fruchteten, schlägt er jetzt einen anderen Weg ein und beauftragte die Firma Sumatronic, Spezialistin für Sendeanlagen, in der Stadt Zürich belegbare Frequenzen aufzuspüren. Laut ihrem Schlussbericht fand die Sumatronic 19 UKW-Frequenzen, «die durch keine anderen Sender wesentlich belegt werden», neun davon bezeichnet sie als besonders geeignet «für eine mögliche, zusätzliche Nutzung» – beispielsweise durch 105.Die detaillierte Analyse der Frequenzsituation im Raum Zürich ist nur das Vorspiel. Was noch folgt, werde Aufsehen erregen, sagt Scaglione. Er stelle in den kommenden Tagen ein neues Konzessionsgesuch für 105. Über den Inhalt gibt er sich zugeknöpft.
Scaglione zielt auf eine gemischte Verbreitung für Radio 105 – nicht mehr nur im Kabel, sondern gebietsweise auch terrestrisch über UKW. Etwa für den Grossraum Zürich. «Dies ist Teil der Überlegungen für die Zukunft von 105», lässt sich Scaglione entlocken. Er erinnert an Radios im Ausland, die nach dem von 105 angestrebten Modell funktionierten: «Die nationale Verbreitung im Kabel, die Bedienung der Ballungszentren über UKW.»
Dass der Versuch von 105, gebietsweise aus dem Kabel auszubrechen, Wellen werfen wird, ist jetzt schon klar. (dse)
Scaglione zielt auf eine gemischte Verbreitung für Radio 105 – nicht mehr nur im Kabel, sondern gebietsweise auch terrestrisch über UKW. Etwa für den Grossraum Zürich. «Dies ist Teil der Überlegungen für die Zukunft von 105», lässt sich Scaglione entlocken. Er erinnert an Radios im Ausland, die nach dem von 105 angestrebten Modell funktionierten: «Die nationale Verbreitung im Kabel, die Bedienung der Ballungszentren über UKW.»
Dass der Versuch von 105, gebietsweise aus dem Kabel auszubrechen, Wellen werfen wird, ist jetzt schon klar. (dse)
