Personal Shopping hat Potenzial

SHOPPING Das Marktforschungsinstitut GfK untersuchte im Auftrag von Outfittery den Personal Shopping-Markt. Über 80 Prozent gaben an, den Service wieder nutzen zu wollen. Die Studie gibt zudem Auskunft über die aktuelle Nutzung bei Männern und Frauen.Die Studienergebnisse im Überblick:Das Marktpotenzial von Personal Shopping: Rund ein Drittel der befragten Männer und Frauen, die Personal Shopping noch nicht ausprobiert haben, geben an, diese neue Art des Onlineshoppings interessant zu finden und künftig nutzen zu wollen. 80 Prozent der bisherigen Nutzer bejahen zudem, diese Dienstleistung wieder nutzen zu wollen. Diejenigen, die sich nicht für Personal Shopping interessieren, geben folgende Beweggründe an: Bei Männern dominiert generelles Desinteresse an Mode (26 Prozent); Frauen gehen in erster Linie lieber selbst einkaufen (31 Prozent).Personal Shopping bei Männern aktuell verbreiteter:Das sogenannte kuratierte Einkaufen oder „Personal Shopping“ basiert auf der Idee, die Kunden persönlich durch professionelle Stilexperten zu beraten und ihnen den Modeeinkauf zu erleichtern oder ganz abzunehmen. Eine Idee, die bei Männern gut ankommt, wie die Nutzungszahlen (siehe oben) zeigen. Warum das so ist, erklärt die unterschiedliche Einstellung von Frauen und Männern in puncto Shopping. Hier zeigt die Studie, dass 31 Prozent der Männer den Kauf von Kleidung oder die Wahl des Outfits als stressig empfinden. 22 Prozent finden es aufwändig, sich durch die vielen unterschiedlichen Angebote zu wühlen. Frauen scheint das weniger zu stören. 27 Prozent geben an, gerne ausgiebig shoppen zu gehen.Bekanntheit und Marktteilnehmer:32 Prozent der Männer kennen Outfittery. Und sogar unter den Frauen ist das Berliner Start-up am bekanntesten, obwohl es seinen Service bisher nur Männern anbietet. 16 Prozent der Frauen kennen Outfittery. Andere Marktteilnehmer erreichen bei Frauen nur einstellige Bekanntheitswerte. Ein ähnliches Bild auch bei den männlichen Online-Usern. Lediglich ein Anbieter erzielt hier einen knapp halb so hohen Bekanntheitswert (15 Prozent) wie Outfittery (32 Prozent). In der gestützten Befragung wurde die Bekanntheit aller auf dem Markt tätigen deutschen Unternehmen abgefragt.Unterschiedliches Kaufverhalten Männer und Frauen:Frauen sind „Lust-Shopper“: 27 Prozent gaben an, gerne ausgiebig zu shoppen und 24 Prozent sehen im Einkaufen sogar ein Freizeitvergnügen. Nur knapp die Hälfte der Männer teilt diese Einstellung: Lediglich 13 Prozent gaben an, ausgiebig shoppen zu gehen und nur gut 11 Prozent sehen darin ein Freizeitvergnügen.
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