Novemberkater
Schwerer Einbruch der Stellenanzeigen belastet Inseratestatistik
Schwerer Einbruch der Stellenanzeigen belastet InseratestatistikVon Bruno Amstutz Der November 2001 brachte dem Stellenvolumen der Schweizer Presse den bisher massivsten Rückgang des vergangenen Jahres und riss weitere grosse Löcher in die Inseratestatistik. Am stärksten gebeutelt wurden Wochenzeitungen und Deutschschweizer Tageszeitungen.
Die Novemberzahlen der Inseratestatistik der Schweizer Presse lassen nach dem Silvester Katerstimmung aufkommen. Die Stellenanzeigen erlitten erneut Einbrüche und zogen die Bilanz nach unten: Die Zeitungen verzeichneten einen Rückgang des Stellenvolumens um 42,6 Prozent gegenüber dem November 2000, wobei die Wochenzeitungen mit minus 57,1 Prozent den grössten Verlust hinnehmen mussten.
Die schlechte Lage der Stelleninserate kombiniert sich mit diskreteren Verlusten im Bereich der kommerziellen Inserate, wo die Zeitungen 10,9 Prozent weniger Volumen generierten als im Vorjahresmonat.
Für die Wochenzeitungen ergibt sich ein gesamthafter Verlust an Inseratevolumen von 25,6 Prozent, der sich seit dem Oktober mehr als verdoppelt hat. Zeitschriften verloren im November mit minus 13,7 Prozent erstmals mehr als zehn Prozent Anzeigenvolumen gegenüber dem Vorjahresmonat.
Nach elf Monaten des Jahres 2001 ergibt sich ein düsteres Bild. In fast allen Kategorien zeigt sich in den kumulierten Monatswerten ein Rückgang des gesamten Inseratevolumens: Bei den Zeitungen beträgt er minus 8,2, bei Zeitschriften minus 5,5 Prozent.
Positive Zahlen sind Mangelware. Die vierzehn mittelgrossen Deutschschweizer Tageszeitungen mit einer Auflage zwischen 10000 und 50000 Exemplaren schafften es immerhin, ihr kumuliertes Inseratevolumen gegenüber dem Jahr 2000 um 1 Prozent zu steigern. Bei ihnen liegen nach elf Monaten sogar die Stelleninserate mit einem Gewinn von 0,6 Prozent leicht im Plus.
Auch der Publicitas-Index der Werbeausgaben in der Tagespresse schwindet konsequent: Im November 2001 lag er bei 127,2 Punkten und damit 1,9 Punkte unter dem Oktoberwert. Der Index der Stelleninserate sank um 11,3 Punkte auf 298,8 Punkte.
Die Novemberzahlen der Inseratestatistik der Schweizer Presse lassen nach dem Silvester Katerstimmung aufkommen. Die Stellenanzeigen erlitten erneut Einbrüche und zogen die Bilanz nach unten: Die Zeitungen verzeichneten einen Rückgang des Stellenvolumens um 42,6 Prozent gegenüber dem November 2000, wobei die Wochenzeitungen mit minus 57,1 Prozent den grössten Verlust hinnehmen mussten.
Die schlechte Lage der Stelleninserate kombiniert sich mit diskreteren Verlusten im Bereich der kommerziellen Inserate, wo die Zeitungen 10,9 Prozent weniger Volumen generierten als im Vorjahresmonat.
Für die Wochenzeitungen ergibt sich ein gesamthafter Verlust an Inseratevolumen von 25,6 Prozent, der sich seit dem Oktober mehr als verdoppelt hat. Zeitschriften verloren im November mit minus 13,7 Prozent erstmals mehr als zehn Prozent Anzeigenvolumen gegenüber dem Vorjahresmonat.
Nach elf Monaten des Jahres 2001 ergibt sich ein düsteres Bild. In fast allen Kategorien zeigt sich in den kumulierten Monatswerten ein Rückgang des gesamten Inseratevolumens: Bei den Zeitungen beträgt er minus 8,2, bei Zeitschriften minus 5,5 Prozent.
Positive Zahlen sind Mangelware. Die vierzehn mittelgrossen Deutschschweizer Tageszeitungen mit einer Auflage zwischen 10000 und 50000 Exemplaren schafften es immerhin, ihr kumuliertes Inseratevolumen gegenüber dem Jahr 2000 um 1 Prozent zu steigern. Bei ihnen liegen nach elf Monaten sogar die Stelleninserate mit einem Gewinn von 0,6 Prozent leicht im Plus.
Auch der Publicitas-Index der Werbeausgaben in der Tagespresse schwindet konsequent: Im November 2001 lag er bei 127,2 Punkten und damit 1,9 Punkte unter dem Oktoberwert. Der Index der Stelleninserate sank um 11,3 Punkte auf 298,8 Punkte.
