Kopf der Woche: Jean-Marc Brandenberger ist neuer Präsident der Fédération Romande de Publicité et de Communication
«Die FRP ist in der Westschweiz zu wenig bekannt»
«Die FRP ist in der Westschweiz zu wenig bekannt»Kopf der Woche Jean-Marc Brandenberger ist neuer Präsident der Fédération Romande de Publicité et de Communication
Nein, eine leichte Aufgabe hat sich Jean-Marc Brandenberger nicht aufgebürdet. Aber sie ist auch nicht unlösbar. In seine eben aufgenommene Präsidialarbeit für die Fédération Romande de Publicité et de Communication (FRP) möchte er vermehrt FRP-Mitglieder einbeziehen. Brandenberger hat im Mai als Nachfolger von Philippe Crausaz das Amt übernommen. Er freut sich jetzt, seine Erfahrungen einbringen zu können. Die hat er als Kommunikationsverantwortlicher bei Publicitas, Lausanne, und Electricité Romande erworben.
Zwar träumte er als Jugendlicher davon, Grafiker zu werden. Aber weil er in dem Beruf keine Lehrstelle fand, hatte er sich am Sawi berufsbegleitend zuerst zum Werbeassistenten und dann zum Werbeleiter ausbilden lassen. Und so kommuniziert er heute mit Worten, statt mit Bildern.
Klar, dass auch er frischen Wind in den Verband bringen möchte, obwohl er anerkennend bemerkt, dass sein Vorgänger das verstaubte Image der FRP schon ordentlich aufpoliert habe, unter anderem mit der Schaffung eines Internetauftritts und der Lancierung des Verbandsorgans Com.in. Die beiden Kommunikationsmittel sollen die rasche und vertiefte Information nach innen und aussen verbessern.
Brandenberger gibt aber zu, dass für Com.in noch grosse Anstrengungen unternommen werden müssten. Derzeit gäbe es noch zu wenig Informationen über das Verbandsgeschehen und über die Aktivitäten der einzelnen Mitglieder. Ihm schwebt vor, Mitglieder der FRP aufzuwerten, indem Persönlichkeiten oder Unternehmen vorgestellt werden. Gleichzeitig möchte er aus Com.in eine Fachzeitschrift für die Romandie lancieren.
Die Mitglieder der Fédération Romande de Publicité et de Communication kommen aus verschiedensten Branchen, und sie sollten vermehrt den Dialog pflegen, ist Brandenberger überzeugt. So schwer es auch sei, die verschiedenen Interessen der Mitglieder unter einen Hut zu bringen, umso wichtiger sei der Austausch von Ideen und Erfahrungen in der FRP. Als Präsident möchte er zudem Kontakte zu andern Organisationen in der Deutschschweiz und in der Romandie knüpfen.
Ein ehrgeiziges Ziel des neuen FRP-Präsidenten ist die Pflege der Beziehungen zu den Medien. Die FRP sei in der Westschweiz zu wenig bekannt, hat er festgestellt. Medienleute können aber nur an Anlässe gelockt werden, wenn interessante Themen geboten würden, weiss er. Gute Veranstaltungen mit qualifizierten Referenten gehen aber ins Geld. Da wird er wohl sein Beziehungsnetz spielen lassen müssen, um Sponsoren zu finden, die der FRP zu einem nachhaltigen Auftritt in der Öffentlichkeit verhelfen. Anita Vaucher
Nein, eine leichte Aufgabe hat sich Jean-Marc Brandenberger nicht aufgebürdet. Aber sie ist auch nicht unlösbar. In seine eben aufgenommene Präsidialarbeit für die Fédération Romande de Publicité et de Communication (FRP) möchte er vermehrt FRP-Mitglieder einbeziehen. Brandenberger hat im Mai als Nachfolger von Philippe Crausaz das Amt übernommen. Er freut sich jetzt, seine Erfahrungen einbringen zu können. Die hat er als Kommunikationsverantwortlicher bei Publicitas, Lausanne, und Electricité Romande erworben.
Zwar träumte er als Jugendlicher davon, Grafiker zu werden. Aber weil er in dem Beruf keine Lehrstelle fand, hatte er sich am Sawi berufsbegleitend zuerst zum Werbeassistenten und dann zum Werbeleiter ausbilden lassen. Und so kommuniziert er heute mit Worten, statt mit Bildern.
Klar, dass auch er frischen Wind in den Verband bringen möchte, obwohl er anerkennend bemerkt, dass sein Vorgänger das verstaubte Image der FRP schon ordentlich aufpoliert habe, unter anderem mit der Schaffung eines Internetauftritts und der Lancierung des Verbandsorgans Com.in. Die beiden Kommunikationsmittel sollen die rasche und vertiefte Information nach innen und aussen verbessern.
Brandenberger gibt aber zu, dass für Com.in noch grosse Anstrengungen unternommen werden müssten. Derzeit gäbe es noch zu wenig Informationen über das Verbandsgeschehen und über die Aktivitäten der einzelnen Mitglieder. Ihm schwebt vor, Mitglieder der FRP aufzuwerten, indem Persönlichkeiten oder Unternehmen vorgestellt werden. Gleichzeitig möchte er aus Com.in eine Fachzeitschrift für die Romandie lancieren.
Die Mitglieder der Fédération Romande de Publicité et de Communication kommen aus verschiedensten Branchen, und sie sollten vermehrt den Dialog pflegen, ist Brandenberger überzeugt. So schwer es auch sei, die verschiedenen Interessen der Mitglieder unter einen Hut zu bringen, umso wichtiger sei der Austausch von Ideen und Erfahrungen in der FRP. Als Präsident möchte er zudem Kontakte zu andern Organisationen in der Deutschschweiz und in der Romandie knüpfen.
Ein ehrgeiziges Ziel des neuen FRP-Präsidenten ist die Pflege der Beziehungen zu den Medien. Die FRP sei in der Westschweiz zu wenig bekannt, hat er festgestellt. Medienleute können aber nur an Anlässe gelockt werden, wenn interessante Themen geboten würden, weiss er. Gute Veranstaltungen mit qualifizierten Referenten gehen aber ins Geld. Da wird er wohl sein Beziehungsnetz spielen lassen müssen, um Sponsoren zu finden, die der FRP zu einem nachhaltigen Auftritt in der Öffentlichkeit verhelfen. Anita Vaucher
