Kopf der Woche: «Ich will künftig mein Wissen vermitteln und im klassischen Sinne beraten»
Ausserdem Nachdem Hans-Jürg Gränicher seinen Geschäftsleiterposten beim Marktforschungsinstitut Media Focus per Ende April geräumt hat, tritt nun auch der stellvertretende Geschäftsleiter Stephan Wyss ab – und zwar per Ende August. Tarkan
Reto Alborghetti startet ein eigenes Unternehmen für KommunikationsberatungKopf der Woche
«Ich will künftig mein Wissen vermitteln und im klassischen Sinne beraten»
Beratung «mit Kopf und Herz» steht auf dem Konzeptpapier von Alborghetti Communication. An der Feldeggstrasse 49 in Zürich will Reto Alborghetti im Mandatsverhältnis Kunden beraten und ihre Kommunikationsprobleme als Partner unabhängig betreuen oder Netzwerke aufbauen. «Ich bin keine neue Werbeagentur», korrigiert er einen ersten Eindruck, denn klassische kleine Werbeagenturen gäbe es schon zu viele. «Die Zeit ist reif für alternative Formen», ist er überzeugt und erwähnt Topleute, die bereits erfolgreich mit guten Netzwerken in eine neue Richtung gehen.
Als «One-Brain-Show» mit einem in bald 30 Jahren gewachsenen Beziehungsnetz zieht Alborghetti Communication ganze Entwicklungsprozesse nach Bedarf mit freien Unternehmern durch. Mit seiner Beratung will er sich aber nicht als «Mister Second Opinion» profilieren. «Ich vermittle zwischen Kunden und den Spezialisten. Mit dem Ziel, Prozesse zu verbessern und Resultate zu optimieren.» Alborghetti sieht darum seine Zielgruppe primär bei den Kunden. Es gibt aber auch ein paar Agenturen, die ihr Interesse angemeldet haben.
Seit der KV-Lehre in einer Werbeagentur hat der heute selbstständige Berater kontinuierlich in Werbeagenturen gearbeitet. Die «prägenden Grossagenturen» für seine fast automatisch ablaufende Karriere waren für ihn Gisler & Gisler sowie Aebi und Farner. Dazwischen ist er einmal ein ganzes Jahr lang mit dem Camper quer durch Amerika gefahren. Bei Farner Publicis hat er in sieben Jahren als Beratungsgruppenleiter Topkunden wie «Das Gelbe Konto», Sigg Bottles und Nescafé betreut.
Mit Weber Harbeke Alborghetti hat er 1996 eine Chance als Partner in einer kleinen Kreativagentur wahrgenommen. Die Gründung der Migros-Agentur Exxtra hat diese Entwicklung in veränderte Bahnen geleitet. Das riesige Know-how im Detailhandel bleibt ihm erhalten.
«Ich habe mich zwei Monate zurückgezogen und mir überlegt: Was kannst Du?» Herausgekommen ist sein ureigenstes Dienstleistungsangebot: «Ich will künftig mein Wissen vermitteln und im klassischen Sinne beraten.» Denn Beratung werde heute immer mehr vernachlässigt, weil die Infra- und Kostenstruktur in den Agenturen es nicht mehr zulasse und Kunden oft die Zeit fehle.
Dieses Spannungsfeld will er nun auffüllen und sowohl Nischen als auch langfristige Beziehungen finden, denn «Vertrauen ist mein bestes Erfolgsrezept», sagt er. Privat ist Reto Alborghetti mit der Frau zusammen, die er damals im KV kennen gelernt und später in Las Vegas geheiratet hat. Zwei Kinder, etwas Sport und Musik als Erinnerung an seine wilden Jahre als DJ lockern ihn in seiner Freizeit am besten auf. Andreas Panzeri
«Ich will künftig mein Wissen vermitteln und im klassischen Sinne beraten»
Beratung «mit Kopf und Herz» steht auf dem Konzeptpapier von Alborghetti Communication. An der Feldeggstrasse 49 in Zürich will Reto Alborghetti im Mandatsverhältnis Kunden beraten und ihre Kommunikationsprobleme als Partner unabhängig betreuen oder Netzwerke aufbauen. «Ich bin keine neue Werbeagentur», korrigiert er einen ersten Eindruck, denn klassische kleine Werbeagenturen gäbe es schon zu viele. «Die Zeit ist reif für alternative Formen», ist er überzeugt und erwähnt Topleute, die bereits erfolgreich mit guten Netzwerken in eine neue Richtung gehen.
Als «One-Brain-Show» mit einem in bald 30 Jahren gewachsenen Beziehungsnetz zieht Alborghetti Communication ganze Entwicklungsprozesse nach Bedarf mit freien Unternehmern durch. Mit seiner Beratung will er sich aber nicht als «Mister Second Opinion» profilieren. «Ich vermittle zwischen Kunden und den Spezialisten. Mit dem Ziel, Prozesse zu verbessern und Resultate zu optimieren.» Alborghetti sieht darum seine Zielgruppe primär bei den Kunden. Es gibt aber auch ein paar Agenturen, die ihr Interesse angemeldet haben.
Seit der KV-Lehre in einer Werbeagentur hat der heute selbstständige Berater kontinuierlich in Werbeagenturen gearbeitet. Die «prägenden Grossagenturen» für seine fast automatisch ablaufende Karriere waren für ihn Gisler & Gisler sowie Aebi und Farner. Dazwischen ist er einmal ein ganzes Jahr lang mit dem Camper quer durch Amerika gefahren. Bei Farner Publicis hat er in sieben Jahren als Beratungsgruppenleiter Topkunden wie «Das Gelbe Konto», Sigg Bottles und Nescafé betreut.
Mit Weber Harbeke Alborghetti hat er 1996 eine Chance als Partner in einer kleinen Kreativagentur wahrgenommen. Die Gründung der Migros-Agentur Exxtra hat diese Entwicklung in veränderte Bahnen geleitet. Das riesige Know-how im Detailhandel bleibt ihm erhalten.
«Ich habe mich zwei Monate zurückgezogen und mir überlegt: Was kannst Du?» Herausgekommen ist sein ureigenstes Dienstleistungsangebot: «Ich will künftig mein Wissen vermitteln und im klassischen Sinne beraten.» Denn Beratung werde heute immer mehr vernachlässigt, weil die Infra- und Kostenstruktur in den Agenturen es nicht mehr zulasse und Kunden oft die Zeit fehle.
Dieses Spannungsfeld will er nun auffüllen und sowohl Nischen als auch langfristige Beziehungen finden, denn «Vertrauen ist mein bestes Erfolgsrezept», sagt er. Privat ist Reto Alborghetti mit der Frau zusammen, die er damals im KV kennen gelernt und später in Las Vegas geheiratet hat. Zwei Kinder, etwas Sport und Musik als Erinnerung an seine wilden Jahre als DJ lockern ihn in seiner Freizeit am besten auf. Andreas Panzeri
