Kopf der Woche: «Die Glückspost hat noch viel Potenzial»
Sari Simola ist seit Januar neue Verlagsleiterin bei der Ringier-Zeitschrift Glückspost
Sari Simola ist seit Januar neue Verlagsleiterin bei der Ringier-Zeitschrift GlückspostKopf der Woche «Die Glückspost hat noch viel Potenzial»Eine Auszeit wollte sich Sari Simola gönnen, als sie 1989 aus Finnland in die Schweiz kam. Und natürlich Deutsch lernen, obwohl sich Deutschland dafür besser geeignet hätte: «Ich fand die Schweiz wegen der kulturellen Vielfältigkeit viel spannender. Ausserdem ist hier alles kleiner und übersichtlicher», erinnert sich die gebürtige Finnin. Simola blieb hier und begann in Zürich Germanistik, Geschichte und Publizistik zu studieren.Um ihr Studium zu finanzieren, ging sie verschiedenen Tätigkeiten nach. Als Lehrerin unterrichtete sie Kinder, deren Muttersprache Finnisch ist. Nachdem sie bereits in ihrem Heimatland journalistische Erfahrungen gesammelt hatte, begann sie wieder mit Schreiben. Ihr damaliges Ziel war es, bereits während des Studiums als Redaktorin Fuss zu fassen.
1997 kam die heute 35-Jährige im Rahmen eines Praktikums zum ersten Mal mit dem Ringier Verlag in Berührung. Es folgten weitere Anstellungen bei Ringier, bei denen Simola hauptsächlich als Projektleiterin im Auslandsgeschäft tätig war. 1998 kam sie zur deutschen Tochter Ringier Publishing und pendelte fortan zwischen Zürich und München. Simola fühlte sich in der Verlagswelt immer heimischer und beschloss deshalb, das Studium gegen die reale Arbeitswelt einzutauschen.
Nach dem Studienabbruch übernahm sie in München die Leitung Marketing und Vertrieb des Reisemagazins Globo, das die Ringier Publishing publizierte. Ab April 2001 führte sie als Verlagsleiterin in Zusammenarbeit mit Martin Kall die Münchner Tochtergesellschaft. Aus privaten Gründen äusserte sie im letzten Jahr den Wunsch, wieder in die Schweiz zurückzukehren: «Es war mir aber sehr wichtig, auch in Zürich im Verlagswesen tätig bleiben zu können», sagt Simola.So zögerte sie nicht, die Stelle als Glückspost-Verlagsleiterin anzunehmen. Nun gilt es für sie, die neue Herausforderung anzupacken: «Es ist mir bewusst, dass sich eine Boulevardzeitschrift stark von einem Reisemagazin unterscheidet. Gerade dieser Gegensatz aber macht die neue Aufgabe besonders spannend», so Simola.Bis vor kurzem war sie auch noch mit der Schliessung des Verlags in München beschäftigt. Jetzt aber möchte sie ihre ganze Energie der Glückspost widmen. Die Zeitschrift verfügt ihrer Meinung nach in verschiedenen Bereichen über unausgeschöpftes Potenzial: «Ich bin überzeugt, dass wir unsere Zielgruppe noch ausweiten können und neue Leser dazugewinnen werden. Mit kreativen Ideen werden wir sicherlich auch das Anzeigengeschäft ausbauen.»Zum jetzigen Zeitpunkt konkrete Ziele zu formulieren, erscheint ihr aber noch etwas verfrüht. Ein Ziel sieht sie klar vor sich: «Die Glückspost feiert in diesem Jahr ihr 25-Jahr-Jubiläum, und dies soll sowohl der Leser als auch der Anzeigenkunde erkennen.» Daniela Zivadinovic
1997 kam die heute 35-Jährige im Rahmen eines Praktikums zum ersten Mal mit dem Ringier Verlag in Berührung. Es folgten weitere Anstellungen bei Ringier, bei denen Simola hauptsächlich als Projektleiterin im Auslandsgeschäft tätig war. 1998 kam sie zur deutschen Tochter Ringier Publishing und pendelte fortan zwischen Zürich und München. Simola fühlte sich in der Verlagswelt immer heimischer und beschloss deshalb, das Studium gegen die reale Arbeitswelt einzutauschen.
Nach dem Studienabbruch übernahm sie in München die Leitung Marketing und Vertrieb des Reisemagazins Globo, das die Ringier Publishing publizierte. Ab April 2001 führte sie als Verlagsleiterin in Zusammenarbeit mit Martin Kall die Münchner Tochtergesellschaft. Aus privaten Gründen äusserte sie im letzten Jahr den Wunsch, wieder in die Schweiz zurückzukehren: «Es war mir aber sehr wichtig, auch in Zürich im Verlagswesen tätig bleiben zu können», sagt Simola.So zögerte sie nicht, die Stelle als Glückspost-Verlagsleiterin anzunehmen. Nun gilt es für sie, die neue Herausforderung anzupacken: «Es ist mir bewusst, dass sich eine Boulevardzeitschrift stark von einem Reisemagazin unterscheidet. Gerade dieser Gegensatz aber macht die neue Aufgabe besonders spannend», so Simola.Bis vor kurzem war sie auch noch mit der Schliessung des Verlags in München beschäftigt. Jetzt aber möchte sie ihre ganze Energie der Glückspost widmen. Die Zeitschrift verfügt ihrer Meinung nach in verschiedenen Bereichen über unausgeschöpftes Potenzial: «Ich bin überzeugt, dass wir unsere Zielgruppe noch ausweiten können und neue Leser dazugewinnen werden. Mit kreativen Ideen werden wir sicherlich auch das Anzeigengeschäft ausbauen.»Zum jetzigen Zeitpunkt konkrete Ziele zu formulieren, erscheint ihr aber noch etwas verfrüht. Ein Ziel sieht sie klar vor sich: «Die Glückspost feiert in diesem Jahr ihr 25-Jahr-Jubiläum, und dies soll sowohl der Leser als auch der Anzeigenkunde erkennen.» Daniela Zivadinovic
