Kleine Helfer mit Pfiff
Datenbank Um die Software FileMaker bei Verlagen, Druckereien und Agenturen besser zu verankern, gibt der Hersteller gratis Minilösungen ab.
Datenbank Um die Software FileMaker bei Verlagen, Druckereien und Agenturen besser zu verankern, gibt der Hersteller gratis Minilösungen ab.Software muss möglichst einfach zu bedienen sein und sich flexibel anpassen lassen. Die wichtigsten Funktionen und Möglichkeiten sollten sich dem Anwender ohne allzu grossen Lernaufwand möglichst schnell erschliessen. Datenbanken bzw. Datenbank-Software erfüllen meist nur wenige dieser Anforderungen: Hier muss im Vorfeld viel Zeit in die Struktur und in den Aufbau der Datenbank investiert werden. Daher schrecken viele Firmen und auch Computeranwender beim Wort Datenbank erst einmal zurück. Mit den Minilösungen beziehungsweise Templates, welche die Datenbank-Software FileMaker 7 ergänzen, versucht die gleichnamige Datenbankspezialistin daher, ihre Produkte stärker bei Agenturen, Druckereien und Verlagen zu verankern. Diese hat das amerikanische Unternehmen speziell für die Klientel entwickeln oder an den europäischen Markt anpassen lassen.
Für die Verwendung der Minilösungen ist FileMaker in Version 7 erforderlich, eine zeitlich beschränkt lauffähige Demoversion kann (nicht nur) zum Testen der Templates im Internet heruntergeladen werden (siehe Kasten «Minilösungen» auf Seite 22). Die bereits seit einem Jahr verfügbare Version 7 der Datenbank-Software bezeichnet das Unternehmen als Meilenstein.
Enttäuscht ist vielleicht, wer bei der aktuellen Version nach Gimmicks, einer neuen Bedieneroberfläche oder dergleichen sucht: «Bei FileMaker ist die Fassade immer noch die gleiche. Komplett neu ist jedoch der Unterbau», erklärte dazu Michael Valentin, Sales Engineer, der zusammen mit Andrea Naeve, Marketing Manager, die Redaktionen der Druck- und Werbefachzeitschriften besucht, und die sowohl FileMaker wie auch die Mini-Templates kürzlich auch der Werbewoche vorgestellt haben.
Spezifische MinilösungenJe zwei auf Microsites von FileMaker gratis herunterladbare Vorlagen sollen kleine und mittlere Druckereien bei der Erstellung von Angeboten und beim Verwalten von Druckdaten sowie Verlagen bei der Optimierung der Buchherstellung unterstützen. Anwender müssen nach dem Download der Vorlagen nur noch die Templates mit «echten» Daten füllen und können danach damit arbeiten.
Die Vorlage Angebotstasche vereinfacht die Erstellung von Offerten, weil die Druckerei Informationen über Kunden, über das Produktangebot, Preise usw. hinterlegen kann. Die Positionen lassen sich einfach ergänzen und die Offerte kann ausgedruckt werden. Statt einzelner Word-Dokumente wird dann lediglich noch ein Datenbank-File benötigt.
Als kleine Verwaltungslösung von Druckdaten für Verkaufsinnen- und -aussendienstmitarbeitende und auch für kleine Druckvorstufen-Abteilungen oder -Betriebe kann das Template Druckdatenmanagement verwendet werden. Schnell erhält der Anwender einen Überblick über den Status der Produktionsdaten eines Auftrags (Datenfreigabe, Gut zum Druck etc.) beziehungsweise kann diesen Status ändern.
Mit den beiden Modulen Freiexemplare und Korrektursammlung für kleine Verlage lassen sich Korrekturmeldungen für den Druck der nächsten Auflage wie auch der Versand von Freiexemplaren elegant und einfach verwalten.
Starterpaket für Agenturen Von der Verwaltung von
Kontakten über die schnelle
Aufschaltung von Inhalten ins
Inter- oder Intranet (via integriertem FileMaker-Modul
Instant-Web-Publishing), die Organisation von Mediendaten (Bilder, Videos, Musik) bis zum Controlling (Verwaltung von Projekten, Terminen,
Abläufen, Zuständigkeiten und Zeitaufwänden) können mit Minimodulen viele Bedürfnisse von Agenturen abgedeckt werden. Für diese sind insgesamt vier Möglichkeiten erhältlich: Job-Zeiterfassung, Kunden, Objekte und Projekte. Diese sind auch gratis im Internet verfügbar.
Minilösungen über alles?
Das ist wohl kaum der Fall. Die FileMaker-Templates können es nur bedingt mit Branchen-Software und mit ausgewachsenen Contentmanagement-Systemen aufnehmen. Sie eignen sich dagegen für KMU, die noch nicht über solche Anwendungen verfügen und eine kostengünstige Lösung für die mit den Modulen abgedeckten Lösungsansätze suchen. Ein Vorteil der Minilösungen ist: Die Module sind freigeschaltet, können also individuell angepasst werden. Damit verschwindet allerdings auch einer der Hauptvorteile dieser Lösungen wieder, weil dann jedoch Vorkenntnisse der Datenbank-Software FileMaker erforderlich sind.
Die insgesamt acht Module für Druckereien, Verlage und Agenturen sind und bleiben damit zweckbestimmte Minilösungen. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.
Mit der Instant-Web-Publishing-Funktion lässt sich die FileMaker-Datenbank live im Inter- oder Intranet publizieren.
Als Mini-Contentmanagement-System präsentiert sich das Modul Druckdatenmanagement. Hier können Druckdaten verwaltet und exportiert werden. Die Listendarstellung (oben) schafft einen schnellen Überblick.
FileMakerMit der Datenbank-Software FileMaker verbinden Anwender Unterschiedliches: So ist es für die einen eine Adressverwaltung, für die anderen eine Datenbank, für wieder andere Anwender versteckt sich hinter FileMaker ein kleines Contentmanagementsystem. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen: FileMaker ist eine ausgewachsene, relationale Datenbank (Datenzugriff über verschiedene Kriterien), die sowohl für einfache Adressverwaltungen wie auch für hochkomplexe Aufgabenstellungen verwendet werden kann.
Die aktuelle Version FileMaker 7 unterscheidet sich von Version 6 vor allem bei Sicherheitsaspekten (verbessertes Sicherheitsmodell), bei der Relationalität und deutlich nach oben verschobenen Limitierungen (z. B. können statt 3 Millionen nun 6415 Datensätze verwaltet werden). Von Version 7 konnte das Unternehmen bereits über eine Million
Lizenzen ausliefern. (jf)
MinilösungenDie Mini-Templates helfen Anwendern, schnell von den Vorteilen einer Datenbank zu profitieren, da diese auf die Branchenbedürfnisse zugeschnitten sind. Viele FileMaker-basierende Lösungen werden von den Programmierern verschlossen und sind damit eigenständige Applikationen.
Anders bei den von FileMaker nun angebotenen Vorlagen: Diese können individuell angepasst werden – und sind gratis. Auf speziellen Microsites werden die Vorzüge erklärt und können dort auch heruntergeladen werden:
www.filemaker.de/druckundverlag bzw. …/agenturen. (jf)
Jürgen Franck
Für die Verwendung der Minilösungen ist FileMaker in Version 7 erforderlich, eine zeitlich beschränkt lauffähige Demoversion kann (nicht nur) zum Testen der Templates im Internet heruntergeladen werden (siehe Kasten «Minilösungen» auf Seite 22). Die bereits seit einem Jahr verfügbare Version 7 der Datenbank-Software bezeichnet das Unternehmen als Meilenstein.
Enttäuscht ist vielleicht, wer bei der aktuellen Version nach Gimmicks, einer neuen Bedieneroberfläche oder dergleichen sucht: «Bei FileMaker ist die Fassade immer noch die gleiche. Komplett neu ist jedoch der Unterbau», erklärte dazu Michael Valentin, Sales Engineer, der zusammen mit Andrea Naeve, Marketing Manager, die Redaktionen der Druck- und Werbefachzeitschriften besucht, und die sowohl FileMaker wie auch die Mini-Templates kürzlich auch der Werbewoche vorgestellt haben.
Spezifische MinilösungenJe zwei auf Microsites von FileMaker gratis herunterladbare Vorlagen sollen kleine und mittlere Druckereien bei der Erstellung von Angeboten und beim Verwalten von Druckdaten sowie Verlagen bei der Optimierung der Buchherstellung unterstützen. Anwender müssen nach dem Download der Vorlagen nur noch die Templates mit «echten» Daten füllen und können danach damit arbeiten.
Die Vorlage Angebotstasche vereinfacht die Erstellung von Offerten, weil die Druckerei Informationen über Kunden, über das Produktangebot, Preise usw. hinterlegen kann. Die Positionen lassen sich einfach ergänzen und die Offerte kann ausgedruckt werden. Statt einzelner Word-Dokumente wird dann lediglich noch ein Datenbank-File benötigt.
Als kleine Verwaltungslösung von Druckdaten für Verkaufsinnen- und -aussendienstmitarbeitende und auch für kleine Druckvorstufen-Abteilungen oder -Betriebe kann das Template Druckdatenmanagement verwendet werden. Schnell erhält der Anwender einen Überblick über den Status der Produktionsdaten eines Auftrags (Datenfreigabe, Gut zum Druck etc.) beziehungsweise kann diesen Status ändern.
Mit den beiden Modulen Freiexemplare und Korrektursammlung für kleine Verlage lassen sich Korrekturmeldungen für den Druck der nächsten Auflage wie auch der Versand von Freiexemplaren elegant und einfach verwalten.
Starterpaket für Agenturen Von der Verwaltung von
Kontakten über die schnelle
Aufschaltung von Inhalten ins
Inter- oder Intranet (via integriertem FileMaker-Modul
Instant-Web-Publishing), die Organisation von Mediendaten (Bilder, Videos, Musik) bis zum Controlling (Verwaltung von Projekten, Terminen,
Abläufen, Zuständigkeiten und Zeitaufwänden) können mit Minimodulen viele Bedürfnisse von Agenturen abgedeckt werden. Für diese sind insgesamt vier Möglichkeiten erhältlich: Job-Zeiterfassung, Kunden, Objekte und Projekte. Diese sind auch gratis im Internet verfügbar.
Minilösungen über alles?
Das ist wohl kaum der Fall. Die FileMaker-Templates können es nur bedingt mit Branchen-Software und mit ausgewachsenen Contentmanagement-Systemen aufnehmen. Sie eignen sich dagegen für KMU, die noch nicht über solche Anwendungen verfügen und eine kostengünstige Lösung für die mit den Modulen abgedeckten Lösungsansätze suchen. Ein Vorteil der Minilösungen ist: Die Module sind freigeschaltet, können also individuell angepasst werden. Damit verschwindet allerdings auch einer der Hauptvorteile dieser Lösungen wieder, weil dann jedoch Vorkenntnisse der Datenbank-Software FileMaker erforderlich sind.
Die insgesamt acht Module für Druckereien, Verlage und Agenturen sind und bleiben damit zweckbestimmte Minilösungen. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.
Mit der Instant-Web-Publishing-Funktion lässt sich die FileMaker-Datenbank live im Inter- oder Intranet publizieren.
Als Mini-Contentmanagement-System präsentiert sich das Modul Druckdatenmanagement. Hier können Druckdaten verwaltet und exportiert werden. Die Listendarstellung (oben) schafft einen schnellen Überblick.
FileMakerMit der Datenbank-Software FileMaker verbinden Anwender Unterschiedliches: So ist es für die einen eine Adressverwaltung, für die anderen eine Datenbank, für wieder andere Anwender versteckt sich hinter FileMaker ein kleines Contentmanagementsystem. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen: FileMaker ist eine ausgewachsene, relationale Datenbank (Datenzugriff über verschiedene Kriterien), die sowohl für einfache Adressverwaltungen wie auch für hochkomplexe Aufgabenstellungen verwendet werden kann.
Die aktuelle Version FileMaker 7 unterscheidet sich von Version 6 vor allem bei Sicherheitsaspekten (verbessertes Sicherheitsmodell), bei der Relationalität und deutlich nach oben verschobenen Limitierungen (z. B. können statt 3 Millionen nun 6415 Datensätze verwaltet werden). Von Version 7 konnte das Unternehmen bereits über eine Million
Lizenzen ausliefern. (jf)
MinilösungenDie Mini-Templates helfen Anwendern, schnell von den Vorteilen einer Datenbank zu profitieren, da diese auf die Branchenbedürfnisse zugeschnitten sind. Viele FileMaker-basierende Lösungen werden von den Programmierern verschlossen und sind damit eigenständige Applikationen.
Anders bei den von FileMaker nun angebotenen Vorlagen: Diese können individuell angepasst werden – und sind gratis. Auf speziellen Microsites werden die Vorzüge erklärt und können dort auch heruntergeladen werden:
www.filemaker.de/druckundverlag bzw. …/agenturen. (jf)
Jürgen Franck
