Grüsse aus dem Homeoffice – Folge 23: Parvez Sheik Fareed, PAM Advertising
Parvez Sheik Fareed von PAM Advertising zeigt in der 23. Folge der Serie «Grüsse aus dem Homeoffice» nicht nur seinen Hund Buddy, sondern auch seinen ersten selbstgebackenen Kuchen.

Parvez Sheik Fareed ist Partner bei PAM Advertising. Der britisch-schweizerische Werber gründete die Kreativagentur zusammen mit Miro Pfister vor zwei Jahren.
Wie lange befinden Sie sich schon im Homeoffice?
Seit dem 16. März.
Befindet sich Ihre ganze Agentur im Homeoffice?
Ja.
Hatten Sie damals bei der Einrichtung Ihres Arbeitsplatzes mit technischen Problemen zu kämpfen?
Anfangs Jahr haben wir einen Spannerschutz entwickelt, daher konnten wir uns dem Problem der Bandbreite fressenden Videocalls entziehen. Wer seine Bandbreite auch mit einem Spannerschutz schonen möchte, soll sich melden.

Wo haben Sie sich eingerichtet?
In Küche und Wohnzimmer.
Was benötigen Sie alles, um Ihrer Tätigkeit nachgehen zu können?
Kopf, Schreibzeug, Computer, Handy und Internetzugang.
Haben Sie Homeoffice-Erfahrung oder handelt es sich um eine Premiere?
Ich habe gelegentlich zuhause gearbeitet, wenn zum Beispiel ein Handwerker-Termin anstand. Ich arbeite grundsätzlich lieber im Büro.
Welche Prozesse gestalten sich im Vergleich zum normalen Agenturalltag schwierig?
Längere Telefongespräche. Die Mobilnetz Abdeckung in meiner Wohnung ist katastrophal.
Welche Arbeiten klappen problemlos?
Kurze Telefongespräche.
Gibt es etwas, was sogar einfacher oder produktiver funktioniert im heimischen Büro?
In meinem Fall nicht, nein.
Was tun sie dagegen, dass Ihnen die Decke nicht auf den Kopf fällt?
Da ich mit meinem Hund Buddy immer wieder mal raus muss, ist mir die Decke noch nicht auf den Kopf gefallen. Ihm übrigens auch noch nicht.

Was vermissen Sie am meisten am physischen Agenturalltag?
Der direkte Austausch beim Aushecken von Ideen oder bei Besprechungen. Dass immer ein Bildschirm oder ein Telefon dazwischen ist, macht das Ganze schleppender.
Sind Sie zuversichtlich, dass Ihre Agentur die Krise unbeschadet überstehen wird?
Überstehen ja, unbeschadet nein.
Bekanntlich hat alles auch seine positiven Seiten. Was ist es in Ihrer aktuellen Homeoffice-Situation?
Ich habe das erste Mal in meinem Leben einen Kuchen gebacken. Optisch ein GAU, kulinarisch ein Pfau.

Wann und wieso haben Sie im Zusammenhang mit dem Homeoffice zum letzten Mal gelacht?
Als ich den Zusammenschnitt dieser unsäglich dämlichen «Gemeinsam» Werbespots sah.
Was möchten Sie Ihren Branchenkolleginnen und -kollegen mit auf den Weg durch die Krise geben?
Es ist nie zu spät, um Apfelkuchen zu backen.
Das Coronavirus hat die Gesellschaft fest im Griff. Wer zuhause bleiben kann, bleibt zuhause. Auch die Werbe-, Kommunikations- und Marketingbranche verlagert den Betrieb grossflächig ins Homeoffice. Mit der Serie «Grüsse aus dem Homeoffice» beleuchtet Werbewoche.ch den Berufsalltag in den heimischen vier Wänden.
Alle Folgen im Überblick:
- Folge 1: Peter Brönnimann, Publicis
- Folge 2: Daniel Zuberbühler, Sir Mary
- Folge 3: Christoph Bürge, Metzger Rottmann Bürge
- Folge 4: Jeff Gerber, Komet
- Folge 5: Roman Reichelt, Credit Suisse
- Folge 6: Markus Hammer, Equipe
- Folge 7: Frank Bodin, Bodin Consulting
- Folge 8: Michi Frank, Goldbach Group
- Folge 9: Gioia Bozzato, ADC Switzerland
- Folge 10: Michael Kamm, Agence Trio
- Folge 11: Katja Metz, Leo Burnett
- Folge 12: Karin Estermann, Inhalt und Form
- Folge 13: Leone Ming, Leone Ming Est.
- Folge 14: Guntram Friede, Salesforce
- Folge 15: Claudia Lässer, Teleclub
- Folge 16: Moreno Cavaliere, Gruppo Corriere del Ticino
- Folge 17: Tino Krause, Facebook
- Folge 18: Tanja Hollenstein und Peter Riegel, Riverside
- Folge 19: Dennis Lück, Jung von Matt/Limmat
- Folge 20: Urs Jenni, Jenni Kommunikation
- Folge 21: Denise Nick, Partner & Partner
- Folge 22: Samuel Textor, Freundliche Grüsse
