Fairbruary: Fairtrade Max Havelaar lanciert Jahreskampagne für bewussten Konsum

Mit der schweizweiten Kampagne «Fairbruary» aktiviert Fairtrade Max Havelaar im Februar bereits zum fünften Mal Konsument:innen für einen bewussteren und fairen Konsum. Die Kampagne setzt auf einen Multichannel-Ansatz mit digitalem Content, Gamification und Kooperationen mit Content Creators sowie einer nationalen Plakatkampagne.

Happiness, Person
Quelle: zvg

Mit der schweizweiten Kampagne «Fairbruary» aktiviert Fairtrade Max Havelaar im Februar bereits zum fünften Mal Schweizer Konsument:innen für einen bewussteren und fairen Konsum – spielerisch, alltagstauglich und mit viel Inspiration.

Fairbruary macht sichtbar, was sich im Markt längst abzeichnet: Fairtrade ist kein Nischenthema mehr. In der Schweiz sind heute über 3’800 Fairtrade-zertifizierte Produkte erhältlich – über alle Preisklassen und Konsumanlässe hinweg. Von frischen Lebensmitteln über Süsses und Kaffee bis hin zu High-Protein-Snacks ist fairer Konsum Teil eines modernen Lifestyle-Angebots geworden. Genau hier setzt die Kampagne an und übersetzt Werte in konkrete Kaufimpulse.

Content, Gamification und Multichannel-Ansatz

Zentraler Touchpoint ist der Kampagnen-Hub www.fairbruary.ch mit Rezeptideen, Quizformaten und interaktiven Elementen, die zur Auseinandersetzung mit fairen Lieblingsprodukten einladen. Ergänzt wird das Angebot durch trendnahen Social-Media-Content und Kooperationen mit Content Creators wie @ART4N, @aninamutter oder @sandro_zinggeler. Der Fokus liegt auf Unterhaltung, Identifikation und niedrigschwelliger Wissensvermittlung.

Facial expression, Advertising, Poster (1 Person)
Quelle: zvg

Neben den digitalen Kanälen ist Fairbruary auch im öffentlichen Raum präsent: Eine nationale Plakatkampagne sorgt für breite Aufmerksamkeit. Gemeinsam mit Handelspartnern wie Coop, Lidl, der Westschweizer Kaffee-Marke La Semeuse oder Munz-Prügeli-Hersteller Maestrani schafft Fairtrade Max Havelaar gezielte Produkt- und Markenpräsenz. Neu setzt die Kampagne verstärkt auf Multibrand-Plakate, die auch kleineren Marken Sichtbarkeit bieten. «Es freut uns, dass wir mit der Einbindung dieser Massnahme auch beliebte kleinere Brands wie Pakka, Ekô Kaffee, Stella Bernrain und Blasercafé einbinden und so ihr Engagement für fairen Handel aktiv kommunizieren», sagt Mike Coray, Marketing & Communications Manager bei Fairtrade Max Havelaar.

Fairtrade in der Schweiz: Ein starker Kontext

Der diesjährige Fairbruary trifft auf einen besonders starken Kontext: 2024 wurde in der Schweiz erstmals über eine Milliarde Franken für Fairtrade-Produkte ausgegeben. Zudem weist die Schweiz weltweit den höchsten Pro-Kopf-Konsum von Fairtrade-Produkten auf. Die Kampagne knüpft an dieses hohe Bewusstsein an und verlängert es in eine konkrete, aktivierende Konsumbewegung.

Fairtrade Max Havelaar, 1992 gegründet, ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Zürich. Sie vergibt in der Schweiz das Fairtrade-Label für Produkte aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die nach umfassenden sozialen und ökologischen Kriterien produziert und fair gehandelt werden. Ihr Verkauf ermöglicht Kleinbäuer:innen und Arbeiter:innen höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen.

More articles on the topic