Diplomfeier auf der «Röstibrücke»

Die Mitglieder der Prüfungskommission, Vertreter der Schulen und Absolventen der Berufsprüfung aus der Deutsch- und Westschweiz haben eine Brücke über den Röstigraben geschlagen und die frisch diplomierten Kommunikationsplanerinnen und -planer gefeiert.

Im Théâtre Equilibre übergaben am vergangenen Freitag Urs Schneider, Präsident der von SW Schweizer Werbung und PS Publicité Suisse gestellten Prüfungskommission, sowie die beiden Prüfungsleiter Roland Ehrler und Michel Repond die Diplome in Gegenwart von rund hundert Personen. Equilibre – der Name des Theaters widerspiegelt nicht nur seiner aussergewöhnlichen Architektur; er ist auch bezeichnend für den Verlauf und das Ergebnis der diesjährigen Prüfungen, die sowohl Pendelbewegungen wie auch Konstanten aufgewiesen haben.

Aussergewöhnliche Resultate

In den letzten Jahren hatten sich die Westschweizer/innen jeweils durch hervorragende Resultate ausgezeichnet. Diesmal war dies jedoch nicht der Fall. Glücklicherweise gaben die Deutschschweizer/innen mit ihren ausserordentlichen Leistungen Gegengewicht, so dass letztlich 77 Prozent aller Kandidatinnen und Kandidaten die Prüfung mit Erfolg bestanden haben. Fünf Absolventinnen und Absolventen haben sogar mit einer Gesamtnoten von mehr als 5,0 abgeschlossen: Stefanie Huber (mit einem rekordver­dächtigen Durchschnitt von 5.5), Mirjam Küchler (5,3), Deborah Marzo (5,2), Cynthia Domfe (5,1) und Adrian Widmer (5,1). Die Sponsoren M+K (Blumensträusse), Faber Castell (Schreibgeräte mit Gravur), La Liberté (touristische Aufenthalte) und Publisuisse (iPad) haben den Fachausweis dieser Absolventinnen und Absolventen noch wertvoller gemacht.

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V.l.n.r.: Roland Ehrler, Prüfungsleiter Deutschschweiz, Cynthia Domfe, Deborah Marzo, Stefanie Huber, Adrian Widmer, Urs Schneider, Präsident der Prüfungskommission (nicht im Bild: Michel Repond, Prüfungsleiter französische Schweiz).

Frauen hoch im Kurs

Während vieler Jahre waren Werber hauptsächlich Männer. Heute behaupten sich dagegen immer mehr Frauen in diesem Beruf, stellten sie doch 79 Prozent der Prüflinge. Erfreulicherweise hat auch der Anteil an Westschweizer Kandidaturen stark zugenommen; 2014 betrug er erst 17 Prozent, dieses Jahr dagegen bereits 26 Prozent. Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Anwesenden bei einem Apéro riche, der verdankenswerterweise von den weiteren Sponsoren Bildungszentrum BVS St. Gallen, mediaschneider, SAWI, SWA und touring gespendet worden war, austauschen und netzwerken. Die Heimreise traten sie mit freiburgischen – vom Fernsehsender M6 gestiftete Meringues aus dem Greyerzerland – und luzernischen – vom KV Luzern Berufsakademie überreichte Schokoladen-Souvenirs reich beladen an.
 

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