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Deutsche Forscher entwickeln Qualitätsstandards für Onlinestudien
Deutsche Forscher entwickeln Qualitätsstandards für OnlinestudienEs ist ein Leichtes, übers Internet mit Onlineformularen Befragungen durchzuführen. Dabei nehmen es viele Onlineforscher aber nicht allzu genau mit der Wissenschaftlichkeit und publizieren Resultate, die auf eher fragwürdigen Methoden beruhen.Vier grosse deutsche Forschungsverbände haben aus diesem Grund gemeinsame Qualitätsstandards für die Technik von Onlinebefragungen entwickelt. Diese sollen Hilfsinstrumente für die Durchführenden von wissenschaftlichen Studien sein und den Auftraggebenden die Möglichkeit geben, die Qualität der einzelnen Angebote besser einzuschätzen.
Die Standards gehen ausführlich auf die Anlage, die Durchführung, die Darstellung, Interpretation und Dokumentation der Untersuchung ein. In jedem Fall, so die Autoren der Standards, sollten die Studienteilnehmer aktiv ausgewählt werden. Allgemeine Beteiligungsaufrufe, zum Beispiel über Banner oder Pop-up-Fenster, genügen gemäss den Standards nicht den methodischen Anforderungen für wissenschaftliche Befragungen. Die Selbstselektivität könne zu Verzerrungen der Stichprobe hinsichtlich soziodemografischer und psychografischer Merkmale führen, weil «professionelle» Befragungsteilnehmer bei passiver Rekrutierung gewöhnlich überrepräsentiert sind.
Die Standards zur Qualitätssicherung für Onlinebefragungen sind jetzt unter www.adm-ev.de abrufbar. Clemens Hörler
Die Standards gehen ausführlich auf die Anlage, die Durchführung, die Darstellung, Interpretation und Dokumentation der Untersuchung ein. In jedem Fall, so die Autoren der Standards, sollten die Studienteilnehmer aktiv ausgewählt werden. Allgemeine Beteiligungsaufrufe, zum Beispiel über Banner oder Pop-up-Fenster, genügen gemäss den Standards nicht den methodischen Anforderungen für wissenschaftliche Befragungen. Die Selbstselektivität könne zu Verzerrungen der Stichprobe hinsichtlich soziodemografischer und psychografischer Merkmale führen, weil «professionelle» Befragungsteilnehmer bei passiver Rekrutierung gewöhnlich überrepräsentiert sind.
Die Standards zur Qualitätssicherung für Onlinebefragungen sind jetzt unter www.adm-ev.de abrufbar. Clemens Hörler
