Cash und Facts in Bilanz
Diese Woche erscheint wieder die goldene Bilanz mit den 300 reichsten Werktätigen in der Schweiz.
Diese Woche erscheint wieder die goldene Bilanz mit den 300 reichsten Werktätigen in der Schweiz.Werbeleute lohnt es sich nicht darin zu suchen, Verleger hingegen schon. Angeführt wird das zum Teil börsenkotierte Goldsackhüpfen immer noch von der Familie Ringier. Die Nummer drei unter den helvetischen Medienunternehmen hinter PubliGroupe und SRG illustriert einen Wert von 800 bis 900 Millionen Franken. Familie Coninx, die sich 250 Millionen Franken Sonderdividende vor dem Börsengang des Medienunternehmens Tamedia am 2. Oktober 2000 ausrichten liess, bleibt noch mit 900 bis 1000 Millionen dran, nachdem das Aktienpaket heute mit rund 700 Millionen Franken Facts ist, gegenüber dem hypothetischen Höchstgewinn von 2100 «Millionär-Shows» auf TV 3 – noch zum Zeitpunkt des Going Public.
Charles von Graffenried in Bern bringt mit dem Gewicht von 20 Prozent der ehemaligen Tagblatt Medien 300 bis 400 Milliönchen auf die Waage, ist also in der gleichen Kategorie wie Pierre und Familie Lamunière, die 42,5 Prozent an Edipresse besitzen und innerhalb von einem Jahr «virtuell» um 100 Millionen geschrumpft sind, bis sie eines Le Matin nur noch 300 bis 400 Millionen wert waren.
Familie Soldati, die den Corriere del Ticino kontrolliert, besitzt 200 bis 300 Millionen. Franchi Svizzeri, notabene. Beat Curti in der Nähe des Goldbachs kann heute 200 bis 300 Millionen sein nettes Eigentum nennen ebenso wie Peter Gmür, der im Frühjahr mit dem Verkauf seiner letzten 18 Plakanda-Prozente an Clear Channel sein Geld in liquide Kanäle geleitet hat. Jürg Marquard jettet international in der Kategorie 100 bis 200. Gleich viel Millionen lassen sich auch bei Familie Hagemann beobachten – und dies noch vor dem Verkauf ihrer goldenen Bilanz in dieser Weltwoche.
Am Rande der goldenen Shortlist aus dem Medienkuchen wurden zudem gesichtet: Ursula Wirz, VR-Präsidentin der Zeitungsdruckmaschinen Wifag, zählt gut und gerne 200 bis 300 Millionen in ihrem Sparstrumpf. Michèle Belustein-Blanchet, die im Kanton Genf wohnhafte jüngste Tochter des Gründers der französischen Werbeagentur Publicis, hielt bis vor kurzem noch einen Anteil von 20 Prozent an diesem globalen Werbernetzwerk und publiziert heute 100 bis 200 Millionen, nachdem sie wegen Streitigkeiten mit ihrer Schwester bis auf eine Minderheitsbeteiligung ihre Aktien verkauft hat. Andreas Panzeri
Charles von Graffenried in Bern bringt mit dem Gewicht von 20 Prozent der ehemaligen Tagblatt Medien 300 bis 400 Milliönchen auf die Waage, ist also in der gleichen Kategorie wie Pierre und Familie Lamunière, die 42,5 Prozent an Edipresse besitzen und innerhalb von einem Jahr «virtuell» um 100 Millionen geschrumpft sind, bis sie eines Le Matin nur noch 300 bis 400 Millionen wert waren.
Familie Soldati, die den Corriere del Ticino kontrolliert, besitzt 200 bis 300 Millionen. Franchi Svizzeri, notabene. Beat Curti in der Nähe des Goldbachs kann heute 200 bis 300 Millionen sein nettes Eigentum nennen ebenso wie Peter Gmür, der im Frühjahr mit dem Verkauf seiner letzten 18 Plakanda-Prozente an Clear Channel sein Geld in liquide Kanäle geleitet hat. Jürg Marquard jettet international in der Kategorie 100 bis 200. Gleich viel Millionen lassen sich auch bei Familie Hagemann beobachten – und dies noch vor dem Verkauf ihrer goldenen Bilanz in dieser Weltwoche.
Am Rande der goldenen Shortlist aus dem Medienkuchen wurden zudem gesichtet: Ursula Wirz, VR-Präsidentin der Zeitungsdruckmaschinen Wifag, zählt gut und gerne 200 bis 300 Millionen in ihrem Sparstrumpf. Michèle Belustein-Blanchet, die im Kanton Genf wohnhafte jüngste Tochter des Gründers der französischen Werbeagentur Publicis, hielt bis vor kurzem noch einen Anteil von 20 Prozent an diesem globalen Werbernetzwerk und publiziert heute 100 bis 200 Millionen, nachdem sie wegen Streitigkeiten mit ihrer Schwester bis auf eine Minderheitsbeteiligung ihre Aktien verkauft hat. Andreas Panzeri
