Calcio auf 200 Metern unter Meer
Aufgefallen Fast könnte man meinen, auch der italienische Uhrenkonzern Sector habe sich zur EM unter die Ambusher gemischt.
Uhrenmarketing Fast könnte man meinen, auch der italienische Uhrenkonzern Sector habe sich zur EM unter die Ambusher gemischt.Hinter dem aktuellen Sujet steckt aber ein anderes Konzept: Der fotografierte Mann in Schwimmerpose ist nämlich nicht nur neuer Werbeträger der Marke, sondern auch Stürmer beim AC Milan. Was wäre also nahe liegender als Andriy Shevchenko vor einem Goal posieren zu lassen. Nichts, wäre der angepriesene Zeitmesser keine Taucheruhr. Aber warum braucht ein Fussballer eine Uhr, die einem Druck von 21 Bar standhält? Die Antwort darauf liefern die Ereignisse in Portugal: Das Ausscheiden der Azzurri hat ganz Italien in eine tiefe Depression gestürzt. Ebenso erging es der Grande Nation und den Schwarz-Rot-Gelben. Und tiefer sinken als die britische Boulevard-Presse kann man kaum: Statt ihrem Flankengott schieben sie die Schuld für den englischen EM-Tauchgang dem Schweizer Ref in die Schuhe. «Auch du verdienst eine Sector. Denn sie ist die Einzige, die deinen Ausflügen in die Tiefe standhält». So gesehen ist der Sector-Claim aktuell: Die Fussball-Stars mögen am Leistungsdruck zerbrechen, ihre Uhren ticken fröhlich weiter.
(sk)
(sk)
