Management Buyout: Nueva verlässt Valencia Gruppe
Nach sieben Jahren verlässt die Zürcher Digitalagentur Nueva die Valencia-Gruppe und stellt sich als unabhängige Digital-Spezialistin neu auf.

Ende 2017 baute Valencia ihren Standort in Zürich aus und lancierte mit Nueva eine neue Agentur.Jetzt wird Nueva eigenständig und verlässt nach mehr als sieben Jahren Zusammenarbeit Valencia Kommunikation. Remo Brunner, der auch zum Start schon als Geschäftsführer an Bord war, übernimmt als Geschäftsführer das komplette Aktienpaket der Valencia und somit die Mehrheit der Nueva Aktien. Die Trennung sei ausgesprochen freundschaftlich erfolgt und man werde sich auch in Zukunft in der einen oder anderen Form begleiten. Juristisch gesehen sind beide Agenturen bereits seit dem ersten Januar 2024 getrennt.
Michael Gerber, CEO der Valencia Gruppe, spricht von einem «weinenden und einem lachenden Auge» zur Trennung. Nueva habe Valencia insbesondere dabei geholfen, im digitalen Bereich fit zu werden. Mit der Fusion der Valencia mit der Basler Digital Agentur Cab Services AG Ende 2023 sei dieser strategische Prozess abgeschlossen und Valencia Kommunikation könne die vollständige, integrierte Kommunikation für Kunden anbieten.
«Idealer Zeitpunkt für Management Buyout»
Remo Brunner, Geschäftsführer Nueva, sagt: «Mit der gelungenen Integration von digitalen Leistungen in das Angebot von Valencia ist meine Hauptaufgabe beendet. Darum kam für beide Seiten der ideale Zeitpunkt für ein Management Buyout.» Der Alleingang sei die Konsequenz einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und Spezialisierung. Kunden und damit auch Agenturen würden sich immer stärker weg von der klassischen Kampagne – hin zu integrierten digitalen Lösungen bewegen, welche ihre zentralen Bedürfnisse erfüllen und optimal performen. Die Integration in die digitalen Infrastrukturen der Kunden würde zunehmend stärker, um damit das Potential von Daten optimal nutzen zu können. Diesen Entwicklungen komme Nueva nun mit diesem Schritt nach und fokussiert sich in Zukunft weniger auf das klassische Digital-Agentur-Geschäft, sondern vermehrt auf die Entwicklung neuer digitaler Lösungen.
