Auf gute Nachbarschaft
Telecom Eine Werbe-Sitcom von Contexta soll das Image von Swisscom Fixnet auf Hochglanz polieren.
Telecom Eine Werbe-Sitcom von Contexta soll das Image von Swisscom Fixnet auf Hochglanz polieren.Die Volkszählung im Jahr 2000 löste zwiespältige Gefühle aus. Um das Volk zum Mitmachen zu motivieren, schlug das Bundesamt für Statistik damals neue Wege ein und liess die überspitzt dargestellten Volkerts mit Erfolg in einer Werbe-Sitcom für Verständnis weibeln.Heute, vier Jahre später, greifen auch die Kreativen der Berner Contexta für die Kundin Swisscom Fixnet aufs bewährte, aber teure Kommunikationskonzept Sitcom zurück. Dieses soll helfen, das schwächelnde emotionale Swisscom-Fixnet-Image vor allem bei den jüngeren und preissensibleren Segmenten zu verbessern.
Beck und Bondi im Alltagsstress
Um hier den unterdurchschnittlichen Marktanteil im Vergleich zur Konkurrenz wettzumachen, will die Festnetzanbieterin jetzt auch Imagefaktoren wie menschliche Nähe, Sympathie oder Verbundenheit betonen.
Deshalb hat man sich für eine zielgruppenaffine Ansprache, eine integrierte Sitcom-Kampagne an Stelle der üblichen Spots entschieden. Jeweils mittwochs nach «Meteo» unterhalten die 90-Sekunden-Episoden die Zuschauer, die im folgenden Produkt-Tag-on sogleich umworben werden. Im Zentrum der monatlich neuen Geschichten und der parallel laufenden Print- und Below-the-line-Kampagnen stehen zwei benachbarte vierköpfige Familien, die der Serie auch den Namen geben: Beck und Bondi.
Die acht Schweizer Zeitgenossen erleben Situationen und Konflikte, wie sie alle kennen, und verleihen Swisscom so mehrere neue Gesichter. Inhalte wie der Kampf um die Beförderung zwischen den beiden Familienvätern oder der Wettstreit um den schöneren Balkon nehmen auf sehr amüsante Art indirekt Bezug auf ein Swisscom-Thema. Nach dem dreiminütigen Teaser und den ersten zwei Folgen – bis Ende 2005 seien weitere Episoden geplant – blickt Bene Abegglen, CD und Mitinhaber von Contexta, zurück: «Es war ein weiter Weg mit vielen Stopps und Umwegen bis zu den fertigen Filmen. Aber ich denke, er hat sich gelohnt.»
Den Sitcom-Spots sieht man das grosse Vertrauen an, das er und die Mannschaft um Jürg Brechbühl und Paolo Tonti bei der Auftraggeberin geniessen. «Es braucht schon Mut, Werbefilme zu machen, in denen während 90 Sekunden keine Produktnamen vorkommen», bestätigt auch Thomas Ulrich, Verantwortlicher bei Swisscom Fixnet. Über das Budget hingegen, welches mit Optimedias Einsatzplänen siebenstellig sein dürfte, schweigen sich die Macher aus. «Das Gesamtbudget ist unverändert geblieben», gibt Jürg Brechbühl preis.
Amüsant und doch Image fördernd: Bis Ende 2005 soll monatlich eine neue Folge der Sitcom-Spots ausgestrahlt werden.
Luca Aloisi
Beck und Bondi im Alltagsstress
Um hier den unterdurchschnittlichen Marktanteil im Vergleich zur Konkurrenz wettzumachen, will die Festnetzanbieterin jetzt auch Imagefaktoren wie menschliche Nähe, Sympathie oder Verbundenheit betonen.
Deshalb hat man sich für eine zielgruppenaffine Ansprache, eine integrierte Sitcom-Kampagne an Stelle der üblichen Spots entschieden. Jeweils mittwochs nach «Meteo» unterhalten die 90-Sekunden-Episoden die Zuschauer, die im folgenden Produkt-Tag-on sogleich umworben werden. Im Zentrum der monatlich neuen Geschichten und der parallel laufenden Print- und Below-the-line-Kampagnen stehen zwei benachbarte vierköpfige Familien, die der Serie auch den Namen geben: Beck und Bondi.
Die acht Schweizer Zeitgenossen erleben Situationen und Konflikte, wie sie alle kennen, und verleihen Swisscom so mehrere neue Gesichter. Inhalte wie der Kampf um die Beförderung zwischen den beiden Familienvätern oder der Wettstreit um den schöneren Balkon nehmen auf sehr amüsante Art indirekt Bezug auf ein Swisscom-Thema. Nach dem dreiminütigen Teaser und den ersten zwei Folgen – bis Ende 2005 seien weitere Episoden geplant – blickt Bene Abegglen, CD und Mitinhaber von Contexta, zurück: «Es war ein weiter Weg mit vielen Stopps und Umwegen bis zu den fertigen Filmen. Aber ich denke, er hat sich gelohnt.»
Den Sitcom-Spots sieht man das grosse Vertrauen an, das er und die Mannschaft um Jürg Brechbühl und Paolo Tonti bei der Auftraggeberin geniessen. «Es braucht schon Mut, Werbefilme zu machen, in denen während 90 Sekunden keine Produktnamen vorkommen», bestätigt auch Thomas Ulrich, Verantwortlicher bei Swisscom Fixnet. Über das Budget hingegen, welches mit Optimedias Einsatzplänen siebenstellig sein dürfte, schweigen sich die Macher aus. «Das Gesamtbudget ist unverändert geblieben», gibt Jürg Brechbühl preis.
Amüsant und doch Image fördernd: Bis Ende 2005 soll monatlich eine neue Folge der Sitcom-Spots ausgestrahlt werden.
Luca Aloisi
