Aargauer Zeitung ohne Wahlspecial
Verlage Proteste von Politikern zeigtenWirkung: die Aargauer Zeitung verzichtet auf ihr Wahlspecial.
Verlage Proteste von Politikern zeigtenWirkung: die Aargauer Zeitung verzichtet auf ihr Wahlspecial.Das Wahlspecial hätte eine ganz gute Sache werden können – davon war man bei der Aargauer Zeitung überzeugt. Geplant war, die Beilage Anfang nächster Woche als Vorschau auf die National- und Ständeratswahlen in der Aargauer Zeitung und im Zofinger Tagblatt erscheinen zu lassen. Nun kam von oberster Stelle ein Njet. Grund für die Kehrtwende der Geschäftsleitung waren die vielen negativen Reaktionen der Politiker. Sie wurden nämlich aufgefordert, ein Inserat zu schalten, um im Special porträtiert zu werden. Dass diese Anzeige statt der üblichen 6000 Franken nur 1500 Franken gekostet hätte, nützte nichts.
«Die Art und Weise, wie die Politiker von uns angeschrieben wurden, ist unglücklich. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Politiker damit unter Druck gesetzt fühlten», sagt Ueli Eckstein, Verlagsleiter der Aargauer Zeitung gegenüber der Werbewoche, und ergänzt: «Schade, dass ich den Brief vorher nicht gesehen habe.» Laut dem Verlagsleiter hätten einige Politiker mitgemacht. Da es aber weniger als die Hälfte der Kandidaten war, «machte es», so Eckstein «keinen Sinn, das Special zu publizieren».
(af)
«Die Art und Weise, wie die Politiker von uns angeschrieben wurden, ist unglücklich. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Politiker damit unter Druck gesetzt fühlten», sagt Ueli Eckstein, Verlagsleiter der Aargauer Zeitung gegenüber der Werbewoche, und ergänzt: «Schade, dass ich den Brief vorher nicht gesehen habe.» Laut dem Verlagsleiter hätten einige Politiker mitgemacht. Da es aber weniger als die Hälfte der Kandidaten war, «machte es», so Eckstein «keinen Sinn, das Special zu publizieren».
(af)
