Schweizer Filmpreis 2026: Das sind die Gewinner-Filme

An der Verleihung des Schweizer Filmpreises 2026 in Zürich wurden «Heldin» von Petra Volpe als bester Spielfilm und «I Love You, I Leave You» von Moris Freiburghaus als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider ehrte Villi Hermann mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

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Quelle: zvg

In Zürich fand gestern Abend die Verleihung des Schweizer Filmpreises 2026 statt. Die Schweizer Filmakademie zeichnete in den beiden Hauptkategorien den Spielfilm «Heldin» von Petra Volpe und den Dokumentarfilm «I Love You, I Leave You» von Moris Freiburghaus aus. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, Vorsteherin des eidgenössischen Departements des Innern EDI, wohnte der Preisverleihung bei.

«Heldin» räumt mehrfach ab

«Heldin» von Petra Volpe (Zodiac Pictures, Lukas Hobi, Reto Schaerli) wurde als bester Spielfilm 2026 ausgezeichnet. Der Film gewann insgesamt vier Preise: Petra Volpe erhielt den Preis für das beste Drehbuch, Jacques Kieffer, Gina Keller und Marco Teufen wurden für den besten Ton geehrt. Zudem ging der erstmals vergebene «Box Office Quartz» für den grössten Erfolg an der Kinokasse mit 206’810 Eintritten an «Heldin» (Verleih: Filmcoopi Zürich). Diese Auszeichnung wird von der Schweizer Filmakademie und vom Bundesamt für Kultur verliehen und ist nicht mit einem Preisgeld verbunden.

Dokumentarfilm und weitere Auszeichnungen

Die Quartz-Trophäe für den besten Dokumentarfilm gewann Moris Freiburghaus für «I Love You, I Leave You» (Sabotage Filmkollektiv, Leon Schwitter, Fabiana Seitz). Der Film erhielt zudem den Preis für die beste Filmmusik, der an Dino Brandão ging.

Der Spielfilm «Bagger Drama» von Piet Baumgartner wurde mit zwei Preisen ausgezeichnet: Phil Hayes erhielt den Quartz für den besten Darsteller, Bettina Stucky jenen für die beste Darstellerin. Sven Schelker wurde als bester Nebendarsteller für seine Interpretation des Anatol in «Stiller» von Stefan Haupt geehrt.

Zwei Preise gingen an den Spielfilm «À bras-le-corps»: Benoit Dervaux wurde für die beste Kamera ausgezeichnet, Karine Sudan für die beste Montage.

Weitere Kategorien und Ehrungen

«Yonne» von Julietta Korbel und Yan Ciszewski (Rita Productions, Marine Dumas) erhielt den Preis in der Kategorie «Bester Kurzfilm». «Ich bin nicht sicher» von Luisa Zürcher wurde in der Kategorie «Bester Animationsfilm» ausgezeichnet. Als bester Abschlussfilm wurde «Qui part à la chasse» von Lea Favre (École cantonale d’art de Lausanne) gewürdigt.

Der Spezialpreis der Akademie ging dieses Jahr an Damien Hauser für seinen kreativen Einsatz von künstlicher Intelligenz im Spielfilm «Memory of Princess Mumbi». Der Tessiner Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Villi Hermann wurde mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk geehrt. Die Laudatio hielt Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider.

Wahlverfahren und Organisation

Die Nominationen sowie die Gewinnerinnen und Gewinner werden von den rund 500 zahlenden Mitgliedern der Schweizer Filmakademie in einem anonymen Wahlverfahren bestimmt. Preisgelder werden für die Nominationen vergeben, für den Gewinn des Filmpreises werden keine zusätzlichen Geldbeträge ausgerichtet.

Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur mit den Partnerinnen SRG SSR und Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

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