Zweite Woodvetia-Statue: Bertrand Piccard enthüllt seinen Grossvater

Im Rahmen der #Woodvetia-Kampagne für Schweizer Holz hat Rod die zweite Statue präsentiert. Es ist Auguste Piccard, der Grossvater von Bernhard Piccard.

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Der in Basel geborene Ingenieur und Physiker war 1931 der erste Mensch, dem es gelang, in einem Gasballon in die Stratosphäre vorzudringen. Im Jahr 1932 wiederholte er die Fahrt und stieg sogar noch höher: auf 16’940 Meter (geometrische Messung). Diese Extreme suchte Auguste Piccard allerdings nicht aus Abenteuerlust, sondern aus reinem Forscherinteresse. So gelang es ihm beispielsweise aufgrund seiner Messungen der kosmischen Höhenstrahlung, die er in der Stratosphäre durchführte, Theoreme seines Freundes Albert Einstein zu beweisen.

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Rund zwanzig Jahre danach – er war inzwischen einer der berühmtesten Physiker seiner Zeit – gelang Auguste Piccard in der Gegenrichtung ein weiterer Rekord: nämlich vor der Küste Italiens im Tyrrhenischen Meer. Im Jahr 1953 tauchte Piccard mit seinem Sohn Jacques als Erster bis auf eine Tiefe von 3’150 Metern. Auch hier stand das Forscherinteresse im Vordergrund.

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Die #Woodvetia-Figur von Auguste Piccard ist aus einem Holz geschnitzt, das aufgrund seiner Eigenschaften sehr gut zu ihm passt: Die Erle wird aufgrund ihrer Leichtigkeit oft im Modellbau eingesetzt und dank der Feuchtigkeitsresistenz häufig im Wasserbau. So standen beispielsweise die Häuser der Pfahlbauer auf Erlenstämmen. Da Auguste Piccard in Basel geboren wurde, wurde eine Erle aus Allschwil (BL) verwendet. Der Baum ist 70 Jahre alt und stand zu Lebzeiten Piccards bereits im Wald.

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Mit der Kampagne #Woodvetia soll die Nachfrage nach Schweizer Holz gestärkt werden (Werbewoche.ch berichtete). Im Mittelpunkt der von der Wald- und Holzbranche und dem Bundesamt für Umwelt (Bafu) lancierten Sensibilisierungskampagne stehen lebensgrosse Figuren von bedeutenden Schweizer Persönlichkeiten. Diese werden jeweils aus einer Holzart hergestellt, die aus der Herkunftsregion der dargestellten Person stammt. Der Zürcher Künstler Inigo Gheyselinck erschafft die Statuen unter Einbezug verschiedener Partner aus der Wald- und Holzbranche. Am künstlerischen Prozess sind unter anderem Förster, Säger und Drechsler beteiligt. Die Auswahl der Figuren wurde von einer Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Wald- und Holzbranche sowie des BAFU, getroffen.

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