WWF lässt die bedrohten Tierarten selbst zu Wort kommen

Die blöde Schnepfe gibt uns zu denken. In einer Online-Kampagne des WWF Schweiz gegen das Jagdgesetz kamen bedrohte Tierarten gleich selbst zu Wort.

WWF

In der Abstimmung zum Jagdgesetz vom Sonntag wurde über das Schicksal der Schweizer Wildtiere wie Luchs, Biber, Feldhase oder Waldschnepfe entschieden. Tiere, mit denen die meisten der Millionen von Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern noch nie direkten Kontakt gehabt haben. Dem WWF Schweiz zufolge war es höchste Zeit, dies zu ändern.

Im Auftrag der Organisation wurde eine Social-Media-Kampagne entwickelt, in denen Regisseur Benjamin Weiss und Konzepter Adrian Schräder die Tiere selbst zu Wort kommen lassen. In vier Filmen äussern sie sich in Gedankensprache zu ihrer Situation und bitten darum, sie zu schützen.

«Ich bin einfach eine blöde Schnepfe», sagt etwa die Waldschnepfe, der die Zürcher Raplegende Tinguely dä Chnächt seine Stimme leiht, und fährt fort: «Mich aber wegen dem nicht schützen? Habt ihr einen Vogel? – Vielleicht bald nicht mehr.»

Die Videos kamen während der heissen Abstimmungsphase auf Facebook, Instagram, Youtube und Linkedin zum Einsatz und fanden prominente Unterstützer wie die Musiker Dabu Fantastic, Dodo und Greis, Model und Aktivistin Tamy Glauser oder die Politiker Bastien Girod und Min Li Marti.

 

Verantwortlich beim WWF Schweiz: Gabor von Bethlenfalvy (Verantwortlicher Grossraubtiere), Myriam Planzer (Projektleiterin «Jagdgesetz Nein»), Stefan Inderbitzin (Communication Advisor), Nadja von Burg (Social Media Manager). Externes Projektteam: Adrian Schräder (Text & Konzept), Michèle Roten, Patric dal Farra (Text Schnepfe), Benjamin Weiss (Regie & Produktionsleitung, Matto Grosso Productions), Calvin Kröhne (Digital). Audio: BLOOP Tonstudio, Roland «Roller» Frei & Inspirator Productions, Cyril Boehler. Sprecher: Patrick Rapold, Gabi Steinmann, Patric dal Farra, Karim Slama, Camille Figuereo.

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