Verlegerverband Schweizer Medien mit neuer Kampagne zum Tag der Pressefreiheit

Zum Tag der Pressefreiheit vom 3. Mai 2026 lanciert der Verlegerverband Schweizer Medien eine Kampagne, die mit provokanten Fragen zur Reflexion über die Rolle unabhängiger Medien einlädt. Kreiert wurde sie von Ringier Advertising.

Pressefreiheit: Journalismus zeigt, was ist. Quelle: zvg

Drei Fragen, die unter die Haut gehen

Zum Tag der Pressefreiheit vom 3. Mai 2026 lanciert der Verlegerverband Schweizer Medien eine Kampagne, die gezielt unbequeme Fragen stellt – und damit die gesellschaftliche Bedeutung einer freien Presse ins Bewusstsein rückt. Kreiert wurde die Kampagne von Ringier Advertising.

Die Pressefreiheit gilt als tragende Säule der Demokratie. Medien müssen frei und ohne Zensur arbeiten können, um ihren gesellschaftlichen Auftrag der unabhängigen Informationsversorgung zu erfüllen – so die Haltung des Verlegerverbands Schweizer Medien (VSM), der die Kampagne verantwortet. «Eine funktionierende Demokratie braucht eine freie Presse», sagt VSM-Präsident Andrea Masüger. «Einschränkungen der Pressefreiheit sind ein aktuelles globales Thema – die Schweiz steht im internationalen Vergleich verhältnismässig privilegiert da. Doch auch hierzulande ist die Pressefreiheit zunehmend unter Druck.»

Schweizer Medien setzt ein Zeichen für uneingeschränkte Pressefreiheit

VSM-Vizepräsidentin und Weltverlegerverbandspräsidentin Ladina Heimgartner unterstreicht die internationale Dimension: «Wir fordern, dass bestehende Hürden abgebaut und keine zusätzlichen errichtet werden.» Der Verband setze sich für eine uneingeschränkte Pressefreiheit weltweit und in der Schweiz ein, heisst es in der Mitteilung.

Die Kampagne, die von Ringier Advertising kreiert wurde, arbeitet mit drei pointierten Fragen, die den persönlichen Bezug zur Medienfreiheit herstellen sollen: Was passiert, wenn du nur noch hörst, was du hören willst? Was ist die unbequemste Frage, die man dir stellen kann? Woher weisst du, was du nicht wissen willst? Die Fragen sollen zum Nachdenken anregen, die persönliche Beziehung zu Medien und ihre Rolle reflektieren sowie dazu motivieren, aus dem Vertrauen in unabhängige Medien heraus eine eigene Meinung zu bilden.

Kampagne in den Medien der VSM-Mitglieder

Damit stellt die Kampagne letztlich die Frage, was mit uns passiert, wenn man keine kritischen Fragen mehr stellen darf. Die Kampagnensujets werden ab dem 27. April 2026 bis zum Tag der Pressefreiheit in den Medien von Mitgliedern des VSM publiziert.

Die Kampagnensujets sind verfügbar unter www.schweizermedien.ch/tagderpressefreiheit2026.

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