Lumina Health und Stadt Zürich: Demenz neu erzählt
Die Zürcher Kommunikationsagentur Lumina Health hat für das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich eine Demenz-Sensibilisierungskampagne entwickelt, die echte Betroffene in den Mittelpunkt stellt und gesellschaftliche Hemmschwellen abbauen soll.

Die Zürcher Kommunikationsagentur Lumina Health hat für das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich eine umfassende Demenz-Sensibilisierungskampagne entwickelt. Im Zentrum stehen reale Betroffene und ihre Angehörigen sowie die Frage, woran wir uns als Gesellschaft im Umgang mit Demenz erinnern müssen. Die Kampagne trägt den Claim «Demenz heisst nicht vergessen …» und macht auf zentrale Unterstützungsangebote sowie die neue Website stadt-zuerich.ch/demenz aufmerksam.
Ein Thema, das die ganze Gesellschaft betrifft
Allein in der Stadt Zürich leben rund 8’000 Menschen mit Demenz. Direkt oder indirekt kennt fast jede und jeder jemanden, der betroffen ist. Dennoch ist Demenz im öffentlichen Raum oft mit Unsicherheit, Berührungsängsten und falschen Vorstellungen verbunden. Die Kampagne richtet sich an die breite Bevölkerung, an Angehörige und Betroffene sowie an Multiplikator:innen, die im Alltag mit dem Thema konfrontiert sind.
Mit der Kampagne zeigt die Stadt Zürich, was es für Betroffene und Angehörige bedeutet, mit Demenz zu leben. Sie bringt Realitäten ins öffentliche Bewusstsein, die sonst oft unsichtbar bleiben: Demenz sei nicht nur eine medizinische Diagnose, sondern eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung, heisst es in der Mitteilung.

Echte Menschen mit klarer Botschaft
Herzstück der Kampagne sind die Geschichten von Betroffenen und ihren Angehörigen. Der Claim «Demenz heisst nicht vergessen, sondern sich zu erinnern …» wird in mehreren Botschaften weitergeführt und macht deutlich: Hinter jeder Diagnose steht ein Mensch mit Beziehungen, Bedürfnissen und einem Leben, das weitergeht. Alle Protagonist:innen stammen aus der Stadt Zürich und sind selbst betroffen oder begleiten Menschen mit Demenz. Sie haben sich bewusst entschieden, ihre Geschichten öffentlich zu teilen – mit dem Ziel, Hemmschwellen abzubauen und Gespräche anzustossen. Die Bildsprache wurde ehrlich und nahbar, die Botschaften klar und verständlich gewählt.
Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements, bringt es auf den Punkt: «Eine demenzfreundliche Stadt bietet gut zugängliche Beratungs- und Entlastungsangebote und eine starke medizinische Versorgung. Demenzfreundlichkeit entsteht aber auch in der Art, wie wir Menschen mit Demenz begegnen – nämlich so, dass sie sich in der Gesellschaft aufgehoben fühlen. Dafür braucht es Wissen, Offenheit und Verständnis im Alltag.»
Demenz-Sensibilisierungskampagne mit strategischer Breitenwirkung
Die Kampagne wurde am 30. April 2026 lanciert und ist im gesamten Stadtraum präsent: auf Plakaten, in Trams sowie auf digitalen Kanälen. Ergänzt wird sie durch Social Media, Videos, erklärende Formate, Flyer und mehrsprachige Informationsangebote. Dutzende Organisationen wirken als Multiplikator:innen mit und tragen die Inhalte in ihre Netzwerke.
Die Kampagne soll über die kommenden Monate schrittweise vertieft werden – von der Sensibilisierung über die Aktivierung bis hin zur konkreten Orientierungshilfe zur Nutzung von Angeboten. Tarja Zingg, CEO von Lumina Health, beschreibt die strategische Aufgabe so: «Kommunikation wird hier zum Bindeglied zwischen Betroffenen, Angeboten und Öffentlichkeit.»
Weitere Informationen zur Kampagne und zu den Unterstützungsangeboten finden sich auf lumina-health.ch.
Verantwortlich bei der Stadt Zürich (Gesundheits- und Umweltdepartement): Ivo Bähni, Franziska Rosenmund. Verantwortlich bei Lumina Health: Tarja Zingg (Strategie, Art Direction), Fabienne Albrecht (Mediakonzept, Campaigning, Koordination), Corinne Dietziker (Design, Animation), Jorina Kessler (Videografie), Steph Kohler (Korrektorat), Gisela Heim (Multiplikation), Dan Cermak (Fotografie), Martin Fuchs (Konzept), JBW Media (Mediaplanung Paid), Druckerei Sieber (Print-Produktion).
