Johanna Spyri aus Waldföhre

Am Mittwoch enthüllte Rod die dritte Statue der #Woodvetia-Kampagne für Schweizer Holz.

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Johanna Spyri widmete ihre Geschichten «Kinder und auch Solchen, die Kinder gern haben». Deshalb wird die Figur von Spyri an einem Ort ausgestellt, der nahe am Schauplatz des Heidi-Romans liegt und an dem unzählige Kinder vorbei kommen, um während ihren Ferien die Schönheit der Bündner Berge mit eigenen Augen zu erleben: An der Autobahnraststätte Heidiland.

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Eingeweiht wird die Statue von Anuk Steffen. Die Churerin spielte sich im letztjährigen Kinofilm in der Rolle von «Heidi» in die Herzen der zahlreichen Zuschauer.

Heidi-Autorin Spyri

Johanna Spyri wurde 1827 in Hirzel ZH geboren. Durch einen Bekannten ihrer Familie wurde ihr Schreibtalent früh gefördert. 1879 erschien «Heidis Lehr- und Wanderjahre», das auf einer Alp oberhalb von Maienfeld in der Bündner Herrschaft spielt. Der Legende nach soll Spyri die Geschichte auf einem Spaziergang in Jenins eingefallen sein. Sie brachte sie in nur wenigen Wochen zu Papier und schuf damit eines der bis zum heutigen Tag beliebtesten und erfolgreichsten Kinder- und Jugendbücher der Welt. Heidi wurde in über 50 Sprachen übersetzt und über 10 Mal verfilmt. Spyri erlangte dadurch weltweite Berühmtheit.

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Die Figur von Johanna Spyri wurde aus einer Waldföhre aus Maienfeld in Zusammenarbeit mit der höheren Fachschule Südostschweiz erstellt. Der verwendete Baum stand zu Spyris Lebzeiten bereits im Wald und ist 175 Jahre alt.

Die Kampagne Woodvetia

Mit der Kampagne Woodvetia (Werbewoche berichtete) soll die Nachfrage nach Schweizer Holz gestärkt werden. Im Mittelpunkt der von der Wald- und Holzbranche und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) lancierten Sensibilisierungskampagne stehen lebensgrosse Figuren von bedeutenden Schweizer Persönlichkeiten. Diese werden jeweils aus einer Holzart hergestellt, die aus der Herkunftsregion der dargestellten Person stammt. Der Zürcher Künstler Inigo Gheyselinck erschafft die Statuen unter Einbezug verschiedener Partner aus der Wald- und Holzbranche. Am künstlerischen Prozess sind unter anderem Förster, Säger und Drechsler beteiligt. Die Auswahl der Figuren wurde von einer Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Wald- und Holzbranche sowie des BAFU, getroffen. Nach Madame Tussaud aus Berner Winterlinde und Auguste Piccard aus Allschwiler Erle, ist Johanna Spyri die dritte Statue.

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