Heimat Zürich und Kinderschutz Schweiz warnen warnen vor «Sharenting»

Um auf die Gefahren des Teilens von Kinderfotos in sozialen Netzwerken aufmerksam zu machen, zeigen Heimat Zürich und Kinderschutz Schweiz Kinderfotos, ohne Kinderfotos zu zeigen.

Pünktlich zum Beginn der Sommerferien warnt Kinderschutz Schweiz vor den Risiken des sogenannten «Sharenting». «Sharenting», eine Wortkomposition aus «Parenting» und «Sharing» meint das Teilen von Bildern und Videos von Kindern durch ihre Eltern im Netz.

Gerade in der Ferienzeit entstehen besonders herzige Fotos von Kindern, oftmals in der Badi oder am Strand. Viele Eltern teilen diese Schnappschüsse mit den besten Absichten im Familien- oder Bekanntenkreis. Doch einmal gepostet, ist schwer kontrollierbar, was mit den Aufnahmen passiert.

Für diese Problematik möchte Heimat Zürich mit einer Social-Media-Kampagne sensibilisieren: Den Anfang machen drei Social-Media-Ads, in denen es keine Kinderfotos zu sehen gibt, sondern Bildbeschreibungen in Textform: «Am Strand von Marbella: Lena macht einen Freudensprung mitten in ihre neue Sandburg» lässt das Foto dahinter erahnen, zeigt es aber nicht. Die Auflösung folgt prompt in Form eines Warnhinweises: «Egal, wie süss sie sind: Teile Kinderfotos nicht im Netz.» Weitere Informationen erwarten Nutzer:innen dann auf der Website von Kinderschutz Schweiz, wo ausführlicher über das Thema Kinderfotos im Netz informiert wird.

In einer weiteren Phase sollen Social-Media-Nutzer:innen das Thema aufgreifen und ihre eigenen «Bilder ohne Bilder» posten. «Durch die einfache Mechanik lässt sich die Kampagne mühelos reproduzieren, was die Aufmerksamkeit für das Thema vergrössert», so Sandy Pfuhl, verantwortliche Kreativdirektorin bei Heimat Zürich.

Produziert wurden verschiedene Video- und statische Werbemittel für Social Media.


Verantwortlich bei Kinderschutz Schweiz: Tamara Parham (Leiterin Kommunikation), Daniela Ambühl (Stv. Leiterin Kommunikation), Matea Petrovic (Kommunikationsfachfrau). Verantwortlich bei Heimat Zürich: Sandy Pfuhl, Adrian Staehelin, Jacqueline Villiger, Lisa Hirt, Finn van Grondel (Kreation); Andrea Braschler (Beratung). Verantwortlich bei Jung von Matt Impact (Media): Gabriela Oetliker.

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