Heads analysiert und schärft Positionierung der GLP Zürich
Die Brandingagentur Heads setzt ihr Analyseverfahren «Heads Brand Profiling» erstmals für eine politische Partei ein. Die Resultate führten zu einer geschärften Positionierung der Grünliberalen Partei Kanton Zürich mit neuem Claim «Da liegt mehr drin.»

Die Brandingagentur Heads hat erstmals ihr bewährtes Analyseverfahren «Heads Brand Profiling» im politischen Umfeld eingesetzt. Für die Grünliberale Partei Kanton Zürich wurde in einem umfassenden Prozess die Positionierung geschärft.
Die Analyse basierte auf Workshops mit der Parteileitung, Interviews mit Kantons- und Nationalräten sowie der Zürcher Ständerätin. Ergänzt wurde die Untersuchung durch eine Online-Umfrage mit 621 Mitgliedern. Aus rund 24’000 Datenpunkten konnte ein präzises Bild der GLP gezeichnet werden.
«Die hohe Beteiligung an der Umfrage hat uns beeindruckt. Sie zeigt die hohe Identifikation mit der Partei», sagt Ralph Hermann, Geschäftsführer von Heads und GLP-Mitglied. Besonders bemerkenswert sei die Homogenität der Resultate gewesen – ohne erkennbares Stadt-Land-Gefälle oder Kohorten-Unterschiede.

Die Analyse zeigt ein differenziertes Bild: Die GLP wird als modern, liberal, progressiv und lösungsorientiert wahrgenommen – gleichzeitig aber auch als verkopft, unklar und wenig wirksam. «Während andere Parteien mit Herz oder Wut mobilisieren, setzt die GLP auf Fakten. Das macht sie glaubwürdig, aber emotional noch zu wenig anschlussfähig», erklärt Heads-Brand-Profilerin Samira Ciraci.
Aus diesen Erkenntnissen entwickelte Heads eine klarere Positionierung. Das neue Parteiversprechen «Willkommen im Team Aufbruch. Die liberalste Kraft für ein gutes Morgen» sowie der Claim «GLP – Da liegt mehr drin» fanden an der Mitgliederversammlung breite Zustimmung.
Co-Präsidentin Nora Ernst zeigt sich überzeugt: «Was Heads für uns entwickelt hat, passt zu unserer Partei und trifft den Puls der Zeit.» Ralph Hermann ergänzt mit Verweis auf einen Leitartikel von NZZ-Chefredaktor Eric Gujer: «Die Zukunft gehört weder Nostalgikern noch Apokalyptikern. Sie gehört denen, welche die realen Probleme anpacken, und die Menschen mitnehmen – ohne erhobenen Zeigefinger, ohne populistischen Krawall.»
