Filmgerberei für Coop: Ehrlichkeit statt Perfektion

Mulmige Gefühle bei der Lehrstellensuche sind normal – das zeigt ein neuer Employer-Branding-Film, den die Filmgerberei für Coop produziert hat. Drei Lernende sprechen offen über Ängste und wie sie bei Coop das Gegenteil ihrer Befürchtungen erlebt haben.

Coop-Lernende finden im Betrieb die passende Lehrstelle. Quelle: zvg

Der Lehrstellenmarkt verändert sich: Der demografische Wandel macht ihn zunehmend zum sogenannten «candidate’s market», in dem Arbeitgeber um Lernende werben müssen – nicht umgekehrt. Für das Employer Branding Coop hat die Filmgerberei darum einen Film produziert, der angehende Lernende dort abholt, wo sie bei der Entscheidungsfindung stehen: mitten in Unsicherheiten und offenen Fragen.

Echte Menschen, keine Schauspieler:innen

Im neuen Film kommen drei Lernende zu Wort – ungeschminkt und ohne Drehbuch. Sie berichten von der Angst, nur eine Nummer zu sein, ein Rädchen ohne Entwicklungsmöglichkeiten und ohne Anschluss ans Team. Und sie erzählen, wie sie bei Coop das Gegenteil erlebt haben. Die Filmgerberei hat dabei bewusst darauf verzichtet, perfekte Werbebilder zu inszenieren. Stattdessen stehen echte Erfahrungen im Zentrum – als Mensch, nicht als Schauspielende.

Lernende Valentina findet Selbstvertrauen bei Coop. Quelle: zvg

Authentizität als zentrale Anforderung im Employer Branding Coop

Die sogenannte «video-native» Generation, an die sich der Film richtet, erkennt inszenierten Content sofort, heisst es in der Mitteilung. Deshalb sei Authentizität die wichtigste Anforderung an modernes Employer Branding. Gesucht wird laut den Verantwortlichen nicht die perfekte Lehrstelle, sondern die passende. Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch den Film und soll Jugendliche ermutigen, die noch unsicher sind, wohin ihre berufliche Reise führen soll.

Coop-Lernender teilt ehrliche Gefühle im neuen Film. Quelle: zvg

Mehrwert für alle Beteiligten

Für die drei Protagonist:innen im Film sei die Produktion selbst eine prägende Erfahrung gewesen. Sie hätten den Dreh gestärkt und mit Stolz erfüllt abgeschlossen – eine Erfahrung mehr in ihrer Lehrzeit. Der Film solle zeigen: Mulmige Gefühle bei der Lehrstellensuche sind normal. Und bei Coop weichen diese Gefühle jenen des Stolzes und des Vertrauens.


Verantwortlich bei Filmgerberei: Marike Löhr (Producer), Balz Chen und Alun Meyerhans (Konzept), Noemi Aeschlimann (Konzept, Regie), Silvio Gerber (DOP), Levin Schnider (Camera; Grading), Lea Filadoro (Edit), Silvan Wacker (VFX), Flavio Gerber (Executive Producer). Verantwortlich bei Coop: Annika Keller (Leiterin Berufsbildung national), Remo Arnold (Koordination Berufsbildung national).

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