Kühlschrank zu verkaufen
Die Flohmarkt-App «Letgo» findet für jeden Gegenstand einen neuen Besitzer. Nach dem Spot von CP+B London haben auch wir das verstanden.

Mit der App Letgo wird man los, was man nicht mehr braucht. Wie mit Ricardo, Tutti, Anibis oder der Facebook-Flohmarkt-Funktion, die neuerdings auch in der Schweiz verfügbar ist. Letgo soll die Abwicklung von Kauf und Verkauf besonders einfach machen – knipsen, posten, chatten, verkaufen. Keine lange Registration, keine Formulare – ganz wie auf dem Flohmarkt. So richtig klar wird das Alleinstellungsmerkmal der App gegenüber den Mitstreitern aber auch nach zwei, drei Youtube-Tutorials nicht. Vielleicht mitunter auch ein Grund, wieso es die US-App für den gesättigten Schweizer Markt nicht gibt. Im Gegensatz zu Deutschland.
Dennoch: Der Spot, den die Londoner Agentur CP+B für den norwegischen Ableger von Letgo kreiert hat, überzeugt. Wenn trockener britischer Humor auf skandinavische Kühle trifft, kann fast nichts schief gehen. Nicht einmal der spontane Verkauf eines Kühlschrankes auf offener See. (hae)
