Blochers Pläne für eine Sonntagszeitung sind vorläufig vom Tisch

Wie Christoph Blocher im Interview mit der Schweiz am Sonntag sagt, sind die Pläne für eine eigene Sonntagszeitung zumindest «im Moment» vom Tisch.

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Der Frage, ob er mit dem Kauf des Zehnder-Verlags und den damit verbundenen, knapp 800’000 Lesern eine politische Absicht verfolge, weicht Blocher aus: «Die BaZ Holding hat diese Zeitungen übernommen. Es sind Lokalzeitungen, die das kleinräumige Geschehen in den Mittelpunkt stellen», sagt er. «Das ist die politische Absicht».

Es sei verständlich, dass die Gegner, «die von all den Fake News und dem medialen Eintopf profitieren» würden, beunruhigt seien. «Dass sie uns so überschätzen, muss man in Kauf nehmen», sagt Blocher auf die Frage nach einer drohenden «Berlusconisierung» der Schweizer Medienlandschaft. Was er sich wünsche, sei Pressevielfalt.

«Im Moment» sei das Projekt einer Sonntagszeitung vom Tisch. Was das für die Zukunft bedeutet, lässt Blocher hingegen offen: «Kommt Zeit, kommt Rat», so der SVP-Chefstratege. (hae)

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