Zu guter Letzt: Benehmen im Web 2.0
Benimm-Experten sind mit dem Treiben im Netz gar nicht zufrieden. Benehmen will eben gelernt sein. Auch im Internet. Der Deutsche Knigge-Rat hat deshalb Verhaltensregeln für Facebook und Co. erarbeitet.
Zwölf Empfehlungen sollen dabei in sozialen Netzwerken für Souveränität sorgen. Einiges falsch machen kann man beispielsweise schon bei der Wahl des Netzwerks: «Überlegen Sie kritisch, welche Netzwerke für Sie geeignet sind.» Entscheidend ist dabei, ob die Plattform privat oder beruflich genutzt wird. Geschäftspartner oder Vorgesetzte, die man im wahren Leben nicht als «Freunde» bezeichnen würde, werden auch auf Facebook nicht zu solchen. Ausserdem keine allzu intimen Informationen und nicht jeder emotionale Ausbruch muss gleich ins Internet. Zuerst denken, dann schreiben, eben. Keine plumpen Vertraulichkeiten, stets freundlich bleiben und auf korrekte Anrede und einen höflichen Abschiedsgruss achten. Vorsicht auch bei Nutzern, die möglichst viele Kontakte auf ihrer Liste vorweisen. Der Knigge-Rat weiss: Das ist nicht unbedingt ein Zeichen für Qualität! Nun kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Trotzdem noch unsicher? Knigge hilft weiter.
