Zu guter Letzt: Urheberrechte und ihre Tücken
Ein Blogger ist in den USA wegen der Verbreitung unveröffentlichter Songs von Guns’n’Roses zu einem Jahr Haft auf Bewährung und zwei Monaten Hausarrest verurteilt worden. Ob ein Wikipedia-Nutzer, der Bilder von der Website des britischen Kunstmuseums National Portrait Gallery heruntergeladen und auf Wikimedia Commons gestellt hat, ebenfalls mit einem blauen Auge davon kommt, ist noch offen.
Ein Blogger ist in den USA wegen der Verbreitung unveröffentlichter Songs von Guns’n’Roses zu einem Jahr Haft auf Bewährung und zwei Monaten Hausarrest verurteilt worden. Obwohl der Verlust laut Netzzeitung.de auf umgerechnet 265‘000 Euro geschätzt wurde, muss er weder ein Bussgeld noch eine Entschädigung zahlen – scheinbar hat sich der Richter von seiner gezeigten Reue erweichen lassen: Er habe niemandem schaden wollen, so der Angeklagte. Vielmehr habe er für die Musiker werben wollen, da er ein grosser Fan sei. Möge dies glauben, wer wolle – der Richter jedenfalls muss ihm geglaubt haben.
Der Blogger ist nochmals mit einem blauen Auge davongekommen. Ob es dem Burschen, der laut Pressetext über 3‘000 hochauflösende Bilder von der Website des britischen Kunstmuseums National Portrait Gallery heruntergeladen und sie in das kostenlos benutzbare Bilderarchiv Wikimedia Commons gestellt hat, gleich ergeht, wird sich zeigen. Jedenfalls hat das Museum rechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet. Vielleicht rettet ihn die Tatsache, dass er in den USA lebt – dort sind nämlich Fotografien von Kunstwerken im Gegensatz zu Grossbritannien nicht durch das Urheberrecht geschützt.
Der Blogger ist nochmals mit einem blauen Auge davongekommen. Ob es dem Burschen, der laut Pressetext über 3‘000 hochauflösende Bilder von der Website des britischen Kunstmuseums National Portrait Gallery heruntergeladen und sie in das kostenlos benutzbare Bilderarchiv Wikimedia Commons gestellt hat, gleich ergeht, wird sich zeigen. Jedenfalls hat das Museum rechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet. Vielleicht rettet ihn die Tatsache, dass er in den USA lebt – dort sind nämlich Fotografien von Kunstwerken im Gegensatz zu Grossbritannien nicht durch das Urheberrecht geschützt.
