Zu guter Letzt: Dubioser Sponsor für die Street Parade
Street Parade – die Demonstration für Liebe, Frieden, Freiheit und Toleranz. Die diesjährigen finanziellen Unterstützer der Megaparty scheinen es mit diesen Grundsätzen aber nicht allzu genau zu nehmen. Der Hauptsponsor passt zum Techno-Anlass wie die Faust aufs Auge.
Street Parade – die Demonstration für Liebe, Frieden, Freiheit und Toleranz. Das Motto, für echte Raver Pflicht, scheint für die finanziellen Unterstützer der Parade nur wenig relevant. Der diesjährige Hauptsponsor passt zum Techno-Anlass wie die Faust aufs Auge. «Labuyla», eine Verkaufsplattform für Unterhaltungselektronik, macht rund um die Hauptbühne am Bürkliplatz auf sich aufmerksam. Die seit Mai aktive Internetplattform erhoffte sich mit ihrem Engagement an der Raverparty den grossen Durchbruch. Neue Firma, alte Bekannte. Wie im Sonntagsblick zu lesen ist, haben die Unternehmer von Labuyla mit ihrer vorherigen Eventfirma, einer Tarnfirma für illegalen Aktienhandel, Aufsehen erregt. Denkbar ist deshalb, dass auch Labuyla nur ein Vorwand für illegale Aktienverkäufe ist.
Die Unternehmer wehren sich: Sie geben zwar zu, dass die Plattform «erklärungsbedürftig» sei, weisen jedoch jegliche Vorwürfe zurück. «Wir glauben an das Geschäftsmodell von Labuyla und stehen mit unserem Namen dahinter.». Naja, dieses Versprechen dürfte angesichts des angeschlagenen Images nicht allzu ernst genommen werden. Sicher ist jedenfalls, dass die Behörden die neue Firma genau im Auge behalten werden.
Die Unternehmer wehren sich: Sie geben zwar zu, dass die Plattform «erklärungsbedürftig» sei, weisen jedoch jegliche Vorwürfe zurück. «Wir glauben an das Geschäftsmodell von Labuyla und stehen mit unserem Namen dahinter.». Naja, dieses Versprechen dürfte angesichts des angeschlagenen Images nicht allzu ernst genommen werden. Sicher ist jedenfalls, dass die Behörden die neue Firma genau im Auge behalten werden.
