Zu guter Letzt: Alpenfestung zum Letzten
Der Publikumsrat hat das Living-History-Projekt vom Schweizer Fernsehen «Alpenfestung – Leben im Réduit» beurteilt. Gefallen hat er vor allem an der Berichterstattung über den Bauernhof gefunden. Das Leben im Bunker ist hingegen durchgefallen.
Das Living-History-Projekt vom Schweizer Fernsehen «Alpenfestung – Leben im Réduit» ist beim Publikumsrat – trotz anfänglicher Startschwierigkeiten – nicht allzu schlecht angekommen. Er beurteilte das Format als «interessant und handwerklich gut umgesetzt». Wobei, vor allem «interessant» fand der Publikumsrat die Bilder vom Bauernhof sowie die Gespräche von Moderator Oliver Bono mit Experten und Zeitzeugen. Demgegenüber kam die Berichterstattung aus der Festung Fürigen eher schlecht an. Hier sei das Projekt an seine Grenzen gestossen. Es sei nicht gelungen, überzeugend eine ernsthafte Annäherung an die Alltagsprobleme darzustellen. Grosse Überraschung: «Wirklich spannende Geschichten» hat es nicht gegeben und die «Soldaten» konnten sich halt geistig nicht wirklich in die damalige Zeit mit all ihren Bedrohungen, Ängsten und Problemen einfühlen. Offenbar braucht es dazu eben doch mehr, als nur einen Bunker sowie ein paar alte Uniformen.


(Bildquelle: Schweizer Fernsehen)
