Werbeallianz: Verleger reichen Beschwerde ein

Der Verband Schweizer Medien und Tamedia werden nächste Woche beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde gegen die geplante Werbeallianz von Ringier, Swisscom und SRG einreichen.

Dies berichtet die Schweiz am Sonntag in der aktuellen Ausgabe. Die Verleger verlangen demnach, dass die Verfügung des Uvek von Ende Februar «vollumfänglich» aufgehoben und der SRG die Teilnahme am Joint Venture untersagt werde. Ausserdem will der Verband erreichen, dass dritte Medienunternehmen die Leistungen der Vermarktungsgesellschaft zu gleichen Konditionen erhalten wie die Partner der Allianz. Zusätzlich wird die vollumfängliche Akteneinsicht gefordert. Der Verlegerverband und Tamedia stellten sich pikanterweise auf den Standpunkt, dass ihre Beschwerde aufschiebende Wirkung habe, schreibt die Zeitung. Sie unterstellten dem Uvek von Bundesrätin Doris Leuthard eine «gewisse Voreingenommenheit». Laut Klageschrift geht man davon aus, dass sich die SRG «vor Rechtskraft des vorliegenden Verfahrens am Joint Venture nicht beteiligen und nicht in den Markt eintreten» darf. Es wird mit einem «Antrag auf ein vorläufiges Vollzugsverbot» gedroht, sollte die SRG «konkrete Handlungen anstreben, welche der aufschiebenden Wirkung der angefochtenen Verfügungen zuwiderlaufen» sollten. Die Schweiz am Sonntag geht davon aus, dass – bis sich Gerichte entschieden haben – sich die Umsetzung des Joint Ventures um mindestens ein Jahr verzögern könnte. (Schweiz am Sonntag/hae)
 

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