Zu guter Letzt: Pfotensalz
Um eine pfotenfreundliches Streusalz-Alternative zu bewerben, hat die New Yorker Produktionsfirma Blacklist einen herzigen Animationsspot kreiert.
In einem Punkt sind sich die Liebhaber alter Autos und die Halter braver Hunde einig: Für ihre Lieblinge ist Streusalz des Teufels. Während es bei Ersteren die Verrostung fördert und beschleunigt, schlägt es Zweiteren auf die Pfoten. Das Salz setzt sich an den Hundefüssen fest und kann dort für Reizungen, Risse und Entzündungen sorgen. Wenig überraschend, dass früher oder später ein findiger Salz-Hersteller auf die Idee von pfotenverträglichem Streumittel kommen musste. In den USA verkauft Morton Salt «Safe-T-Pet» («An Ice Melt for Happy Paws»). Das Mittel besteht zu 100 Prozent aus Harnstoff und sieht in der wuchtigen XL-Packung ziemlich amerikanisch aus:

Lieblicher als die Harnbombe kommt die Kampagne daher, welche Blacklist im Stile der alten Disney-Hundeklassiker animiert hat. Mit Schnee, tapsigen Hunden und allem, was dazugehört.
Also doch: Eine gute Sache. Und glaubt man den Amazon-Rezensionen, sind die meisten Kunden überglücklich mit dem Produkt. Nur einer jammert, das Mittel habe ihm komplett das Trottoir ruiniert. Man kann nicht alles haben – der Winter ist kein Wunschkonzert. (hae)
