Zu guter Letzt: Hinten rein

Die Wuppertaler Stadtwerke WSW überraschen mit einer Kampagne gegen Schwarzfahrer – und einer Zweideutigkeit, von der selbst die Junge CVP Zürich nur träumen kann.

Neuerdings müssen die Passagiere der WSW-Busse vorne einsteigen. Diese Massnahme soll Schwarzfahreren das Leben schwer machen. Und den Busverkehr für alle Reisenden fairer. Klingt einleuchtend. Für die Kommunikation der neuen Regel haben die WSW eine Kampagne aus dem Hut gezaubert, der punkto eindeutiger Zweideutigkeit nicht einmal unsere Freunde von der Jungen CVP Zürich (Werbewoche.ch berichtete) das Wasser reichen können. Huch!

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Quelle: Imgur.com, Reddit.com via Schleckysilberstein.com

Der offizielle Leitspruch der Kampagne laut Wsw-online.de: «Vorne einsteigen!». Auch die Beschriftung der Busse ist mit: «Jetzt geht's nach vorne!» vollkommen jugendfrei:

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Foto: Facebook.com/WuppertalerStadtwerke

Auf Nachfrage erklärt Holger Stephan, Leiter der Konzernkommunikation WSW, gegenüber Werbewoche.ch, die Kampagne sei «mit einer Agentur und einem Augenzwinkern» entworfen worden. Und weiter: «Dass es zum Teil derart massive Reaktionen gibt, hat uns überrascht, zumal die Zweideutigkeit ja im Kopf des Betrachters entsteht.» Stimmt eigentlich. Was haben SIE sich bloss wieder dabei gedacht!? (hae)

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