Bernerbär: Reorganisation und Stellenabbau

Die Wochenzeitung Bernerbär wird organisatorisch enger an die anderen Medien der BZ Berner Zeitungs-Familie angebunden. Chefredaktor Jean-Claude Galli verlässt das Unternehmen. Fünf Stellen gehen voraussichtlich verloren.

Dies teilte das Medienhaus Tamedia am Dienstag mit. Für alle Betroffenen komme ein Sozialplan zur Anwendung. Das aktuelle Bernerbär-Team besteht aus 15 Personen. Ziel der Umstrukturierung ist ein verstärkter Austausch innerhalb der Berner Zeitungs-Familie in den Themen Kultur-, Event- und Peopleberichterstattung. Die Zusammenarbeit betreffe insbesondere die Redaktionen, sagte Michele Paparone von der tamedia-Unternehmenskommunikation auf Anfrage. Künftig arbeiteten die Journalistinnen und Journalisten sowohl für den Bernerbär wie auch für die BZ-Familie.

Inhaltlich bliebt der Bernerbär laut Paparone eine Peoplezeitung. Der Austausch von Artikeln unter den Titeln sei nicht vorgesehen. Hingegen wird das Layout des Bernerbär jenem der BZ-Familie angenähert. Ausserdem wird der Verlag des Bernerbär in die Vermarktungsorganisation von Espace Media integriert, wie aus der Mitteilung von tamedia hervorgeht. Espace Media publiziert die Tageszeitungen Berner Zeitung, Berner Oberländer, Thuner Tagblatt und Der Bund sowie die Gratiszeitungen Bantiger Post und „Bernerbär“. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter von Tamedia.

Das Gratisblatt Bernerbär erscheint seit den frühen 1980-er Jahren und widmet sich insbesondere dem lokalen Boulevardjournalismus. Events, People-Geschichten und News aus der Berner Gerüchteküche machen einen Gutteil des Blattes aus. Das Blatt versteht sich als unterhaltender Begleiter für alle Altersgruppen. Seit 2011 wird der Bernerbär von Jean-Claude Galli geleitet. Galli war bereits von 2000 bis 2007 beim Bernerbär tätig und dann wieder ab 2010. (SDA)

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