Zu guter Letzt: Social Schlagloch

Der Kampf gegen Schlaglöcher geht weiter. Diesmal verwandelt P4 Ogilvy die ungeliebten Strassenschäden in Twitter-Stars.

Kürzlich wurde an dieser Stelle über einen Künstler berichtet, der aus Protest gegen nicht-reparierte Schlaglöcher in England Penisse um die Velofahrer-Fallen sprühte und so die Behörden durch wundersame Weise zum Handeln bewegte.

Wie damals schon erwähnt, sind die Strassenschäden so ziemlich in jedem Land ausserhalb der Schweiz ein ernsthaftes Problem, das die Gesellschaft Tag ein, Tag aus belästigt, nervt und in Gefahr bringt. Denn vielerorts passiert einfach nichts. Beschädigte Autos, genervte Lenker und stürzende Fahrradfahrer sind das Resultat.

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So auch in Panama. Im mittelamerikanischen Staat hat sich der Fernsehsender Tele Metro der Problematik angenommen – im Wissen drum, wo dem Zuschauer der Schuh drückt. Mit einer ziemlich cleveren Lösung aus der Feder der Agentur P4 Ogilvy & Mather Panama City. Schlaglöcher auf den wichtigsten Verkehrsadern wurden mit Sensoren ausgestattet. Jedes Mal, wenn ein Auto mitten durch ein präparierte Schlagloch fährt, sendet die Apparatur einen Tweet, adressiert an das zuständige Departement. Fast 1000 Tweets wurden bereits verschickt und die Taktik – unterstützt durch die Bevölkerung und die Medien – scheint zu fruchten. Nach und nach verschwinden die Löcher. Es zeigt sich wieder mal: Wer heute kein Twitter-Konto hat, wird kaum beachtet. (hae)
 

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